Brustkrebs-Früherkennung

Das Brustkrebsrisiko

Das Risiko, dass eine Frau an Brustkrebs erkrankt, hängt mit dem Alter zusammen. Während im Alter von 35 Jahren nur etwa jede 110. Frau an Brustkrebs erkrankt, ist es mit 65 Jahren jede 27. Frau. Besonders wichtig ist die regelmäßige Früherkennungs-Mammografie für Frauen im Alter zwischen 50 und 70.

Weitere Risikofaktoren sind: regelmäßiges Trinken von Alkohol, Übergewicht, Hormonbehandlung oder wenn es in der Familie schon Fälle von Brustkrebs gegeben hat. 

Regelmäßige Bewegung senkt das Risiko, dass eine Frau an Brustkrebs erkrankt.


Was ist eine Mammografie? 

Die Mammografie ist eine Röntgenuntersuchung. Dabei wird eine Brust nach der anderen zwischen zwei Kunststoffplatten zusammengedrückt und mittels Röntgenstrahlen ein Bild erstellt. Die Untersuchung dauert wenige Minuten. Manche Frauen beschreiben sie als schmerzhaft, andere wiederum empfinden sie als unproblematisch. Das Ergebnis (= Befund) erhalten Sie spätestens 7 Tage nach dem Untersuchungstermin.

Es gibt zwei Gründe, warum man eine Mammografie machen lässt:

  • Zur Früherkennung: Mit einer Mammografie kann man Brustkrebs nicht verhindern. Aber eine Früherkennung erhöht die Heilungschancen stark.
  • Als diagnostische Mammografie: Wenn es einen medizinischen Grund gibt: Zum Beispiel kann eine Ärztin oder ein Arzt einen Verdacht auf Brustkrebs haben, oder ein erhöhtes familiäres Risiko feststellen. Dann kann sie oder er Sie zu dieser Röntgenuntersuchung überweisen.

Derzeit ist die Mammografie die beste Möglichkeit, um Brustkrebs früh zu erkennen. Es gibt aber auch andere Untersuchungen, die manchmal zusätzlich zur Mammografie notwendig sein können:

  • Ultraschall-Untersuchung
    Bei medizinischer Notwendigkeit kann die Radiologin/der Radiologe zusätzlich zur Mammografie eine Ultraschall-Untersuchung (= Sonografie) durchführen. Beispiele, wo ein Ultraschall vorgenommen wird, wären dichtes Brustgewebe oder wenn die Ärztin/der Arzt etwas Auffälliges sieht. Bei der Ultraschall-Untersuchung gibt es keine Belastung durch Strahlen.
  • Magnetresonanz-Untersuchung (MRT)
    Diese Untersuchung heißt auch Kernspin-Tomografie oder Magnetresonanz-Tomografie. Ein MRT kann zusätzlich zur Mammografie sinnvoll sein. Zum Beispiel zur weiteren Abklärung eines auffälligen Befundes.
  • Tomosynthese
    Die Tomosynthese wird auch 3-D-Mammografie genannt. Die Brust wird dabei aus verschiedenen Winkeln mit Röntgenstrahlen durchleuchtet. In Österreich wird diese Untersuchung manchmal zusätzlich zur Mammografie gemacht.


Seit 2014 gibt es das Österreichische Brustkrebs-Früherkennungsprogramm „früh erkennen“ – für Frauen ab 40. Informationen: www.früh-erkennen.at oder Telefon-Serviceline 0800 500 181






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Gesundheitstipps

  1. Brustkrebs-Risiko 

    Besonders wichtig ist die regelmäßige Früherkennungs-Mammografie für Frauen im Alter zwischen 50 und 70. Weitere Risikofaktoren sind: regelmäßiges Trinken von Alkohol, Übergewicht, Hormonbehandlung oder wenn es in der Familie schon Fälle von Brustkrebs gegeben hat.

  2. Was ist eigentlich eine Mammografie?

    Die Mammografie ist eine Röntgenuntersuchung. Dabei wird eine Brust nach der anderen zwischen zwei Kunststoffplatten zusammengedrückt und mittels Röntgenstrahlen ein Bild erstellt. Derzeit ist die Mammografie die beste Möglichkeit, um Brustkrebs früh zu erkennen.
  3. Wann soll eine Mammografie gemacht werden?

    Es gibt zwei Gründe, warum man eine Mammografie machen lässt:
    Zur Früherkennung: Mit einer Mammografie kann man Brustkrebs nicht verhindern. Aber eine Früherkennung erhöht die Heilungschancen stark.
    Als diagnostische Mammografie: Wenn es einen medizinischen Grund gibt: Zum Beispiel kann eine Ärztin oder ein Arzt einen Verdacht auf Brustkrebs haben, oder ein erhöhtes familiäres Risiko feststellen. Dann kann sie oder er Sie zu dieser Röntgenuntersuchung überweisen.