Feurige Zellen: Regelmäßiges Gehirn-Training hält unsere grauen Zellen auf Trapp


Der Alltag fordert unser Gehirn Tag für Tag, denn wir müssen uns laufend eine Vielzahl an Informationen merken. Mit dem Alter nimmt die Gehirnleistung ab und wir verlegen oder vergessen Dinge, die früher selbstverständlich waren. Um dem gegenzusteuern, ist es unter anderem äußerst wichtig, unser Gehirn fit zu halten. Dies tut langfristig gut und fördert die Gesundheit - sowohl auf der kognitiven als auch auf der psychischen und körperlichen Ebene. Ganzheitliches Gedächtnistraining bezieht zum Beispiel alle Sinne und beide Gehirnhälften mit ein. Nachweislich verbessert es damit die Durchblutung und den Stoffwechsel des Gehirns, was zu einer Steigerung der allgemeinen Lernfähigkeit führt. Ein gezieltes Gedächtnistraining wirkt damit nicht nur einer Abnahme der Gehirnleistung entgegen, sondern fördert das Wohlbefinden ganzheitlich.

 

Die Inhalte eines ganzheitlichen Gedächtnistrainings folgen dabei den neuesten lernpsychologischen und neurobiologischen Erkenntnissen. Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen wirksame Methoden für eine bessere Gehirnleistung und wie sie diese in ihrem Alltag anwenden können. Der Kernaspekt von Gedächtnistrainings sind praktische Übungen, die unter anderem die Merkfähigkeit, die Wahrnehmung, die Konzentration, das logische Denken und die Denkflexibilität verbessern. Dabei werden theoretische Inhalte mit sinnvollen alltagsrelevanten Themen verknüpft.  Wichtig ist, dass die vermittelten Inhalte regelmäßig im Alltag eingebaut werden, sodass das Gehirn ohne viel Aufwand trainiert wird. Desto dichter man den theoretischen Input und die Praxisübungen nämlich mit dem eigenen Leben verwebt und desto mehr Spaß man dabei hat, desto größere werden auch die sichtbaren Effekte sein. Mit den nachfolgenden Tipps setzen auch Sie erste Schritte, um Ihre Gehirnleistung im Alltag zu fördern.


Probieren Sie es aus – eine einfache Fingerübung für jeden Tag:

  • Mit der linken Hand: Daumen-kleiner Finger, Daumen-Ringfinger, Daumen-Mittelfinger und Daumen-Zeigefinger
  • Mit der rechten Hand: Daumen-kleiner Finger, Daumen-Zeigefinger, Daumen-Mittelfinger und Daumen-Ringfinger
  • Und als Krönung: beide Hände gleichzeitig und  gegengleich – links beginnt Daumen- kleiner Finger, rechte Hand Daumen- Zeigefinger usw.




Quellen: 

  • Puck, M. (2010). Trainingsziele. In Schloffe, Helga/prang, Ellen/Frick-Salzmann, Annemarie (Hrsg,): Gedächtnistraining, Theoretische und praktische Grundlagen. (S. 123-125) Heidelberg: Springer Medizin Verlag 
  • Lernen.net. (o.D.). Gehirnjogging: 5 Tipps + 11 Übungen für effektives Gehirntraining. Lernen.net. https://www.lernen.net/artikel/gehirnjogging-gehirntraining-12163/ 
  • Redaktionsteam Gesundheitswissen. (o.D.). Wie Sport und Gehirnleistung zusammenhängen. Gesundheitswissen. https://www.gesundheitswissen.de/gesund-leben/sport-gesundheit/grundlagenwissen-zum-thema-sport-und-gehirnleistung/#ideen-fuer-die-grauen-zellen 
  • Redaktion Gesundheitsportal. (2020, 02. September). Ernährungstrend: „Superfood“. Öffentliches Gesundheitsportal Österreichs. https://www.gesundheit.gv.at/leben/ernaehrung/gesunde-ernaehrung/superfood 
  • Nicole Ecker. (2019, 11. Juli). Heute schon genug getrunken?. Mini Med Studium. https://www.minimed.at/medizinische-themen/stoffwechsel-verdauung/ausreichend-trinken/
  • https://www.oebv-gt.at/verband/leitbild.html
  • https://www.edidact.de/downloadable/download/sample/sample_id/6188/    
  • https://www.oebv-gt.at/service/gt-uebungen.htm  





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Gesundheitstipps

  1. Gehirnjogging

    Unser Gehirn ist wie ein Muskel –es muss regelmäßig trainiert werden, um Hochleistungen zu erbringen. Wird es für einen längeren Zeitraum nicht gefordert, baut es ab. Um präventiv dagegen vorzugehen, gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Das Lösen von Kreuzworträtseln, das Spiel „Memory“ oder auch das Erlernen neuer Dinge, wie etwa eines neuen Musikinstruments sind einige Beispiele dafür - all diese Dinge machen Spaß und fördern die Gedächtnisleistung nachhaltig. 

  2. Körperliche Bewegung macht das Gehirn leistungsfähiger 

    Regelmäßige Bewegungseinheiten verbessern nicht nur die körperliche Gesundheit, sondern auch die Gehirnleistung. Verantwortlich dafür ist die Hirndurchblutung, die durch Bewegung angeregt wird und somit die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung der Hirnzellen fördert. Um von diesen Effekten zu profitieren, müssen Sie keine Profisportlerin oder Profisportler sein. Nordic Walking, Schwimmen oder Spaziergänge sind drei Beispiele für Bewegungsarten, die Sie in Ihrem eigenen Tempo durchführen können und die gleichzeitig positive Auswirkungen auf Ihre Gedächtnisleistung haben.

  3. Brainfood

    Die Ernährung spielt eine wichtige Rolle, wenn es um die Förderung der kognitiven und mentalen Fähigkeiten geht. Vitamine, vor allem Vitamin B1 – das in Fisch, Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten zu finden ist – stärkt nicht nur Ihr Immunsystem, sondern wirkt sich auch besonders positiv auf die Gehirnleistung aus. Ein weiteres Produkt, das zur Steigerung Ihrer Denkfähigkeit beitragen kann, sind dunkle Beerensorten.  Zurückzuführen ist dies auf das antioxidativ wirksame Anthocyane, das im dunklen Farbstoff enthalten ist. Zusätzlich zur Ernährung sollte man auch auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten. Flüssigkeitsmangel kann nämlich zu Kopfschmerzen, Vergesslichkeit oder Konzentrationsstörungen führen und folglich unsere Leistungsfähigkeit senken. Deshalb unser Tipp – trinken Sie mindestens 2 bis 3 Liter Wasser pro Tag.