Engagiert gesund bleiben - mit Freiwilligenarbeit!


Die Zeit des Ruhestands ist ein wichtiger Lebensabschnitt, den viele Menschen achtsam und sinnstiftend gestalten wollen. Sie sind aktiv, interessiert an Neuem und engagieren sich in den unterschiedlichsten gesellschaft­lichen Bereichen.

Freiwilligenengagement in Österreich

Eine Studie des BMASK 2016 zeigt, dass es in Österreich in allen Altersgruppen ein hohes Freiwilligenengagement gibt. Die mit Abstand höchste Beteiligungsquote (57 Prozent) weisen die 60- bis 69-Jährigen auf. Sie möchten auch nach Ende ihrer Erwerbsarbeit gemeinnützigen Aktivitäten nachgehen. Selbst von den 70- bis 79-Jährigen beteiligen sich noch 43 Prozent im Freiwilligenengagement. Und sogar bei den über 80-Jährigen ist ein Viertel freiwillig aktiv. 

Was sind Motive für Freiwilligenengagement?

Die Motive, aus denen heraus sich Seniorinnen und Senioren für ein bestimmtes Ehrenamt entscheiden, sind vielfältig. Sie reichen von der Vermeidung des „Pensionsschocks“, über das Motiv anderen Menschen zu helfen und der Gesellschaft auf diesem Weg etwas zurückzugeben. Auch der Spaß daran, Neues kennenzulernen und neue Freundschaften zu schließen, motivieren zur Freiwilligenarbeit.

Welche Möglichkeiten gibt es?

Es gibt viele Möglichkeiten, als Seniorin oder Senior ein Ehrenamt auszuüben. Der Freiwilligensektor in Österreich ist groß und wohltätige Arbeit ist sehr gefragt. Möglichkeiten aktiv zu werden sind etwa im Sozial- und Gesundheitsbereich, im Klima- und Umweltschutz, im Gemeinwesen, in Kirchen und Vereinen oder auch im kulturellen Bereich.

Verbesserter Gesundheitszustand

Studien zeigen, dass ehrenamtlich tätige Seniorinnen und Senioren ein verbessertes Wohlbefinden aufweisen – vor allem dann, wenn sie selbstbestimmt arbeiten können und Anerkennung für ihr Engagement erfahren. Soziale Teilhabe kann also zu einem verbesserten Gesundheitszustand beitragen. Und auch das Gefühl, gebraucht zu werden, hält den Geist frisch und die Seele gesund.

Positive Gesellschaftliche Auswirkungen

Für die Gesellschaft bringt dieses Engagement enormen Nutzen mit sich. Seniorinnen und Senioren übernehmen Aufgaben, die für das Zusammenleben sehr wichtig sind. Sie stellen ihre Lebenserfahrung, ihre Kompetenzen und ihre Zeit zur Verfügung. Diese soziale Teilhabe und dieses Engagement sind Fundamente für Solidarität und die Lebensqualität einer Region. So kommt die ehrenamtliche Tätigkeit auch den Engagierten selbst zugute.

Tipps zum Freiwilligenengagement

Das freiwillige Engagement muss sich gut in das eigene Leben integrieren lassen. Es soll ein Raum zur Selbstverwirklichung sein. Außerdem ist es wichtig, den richtigen Bereich für sich zu finden, sich selbst nicht übermäßig zu belasten und manchmal auch „Nein“ zu sagen. Denn auch in einer freiwilligen Tätigkeit sollte ein passendes Gleichgewicht aus Verbindlichkeit und Freiheit erreicht werden.

Wenn das gelingt, dann bietet freiwilliges Engagement die Möglichkeit den eigenen Interessen nachzugehen, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten und selbst etwas zum eigenen gesunden und erfolgreichen Altern beizutragen.

Weitere Infos zum Freiwilligenengagement

Haben Sie nun auch Lust bekommen und möchten sich näher über Möglichkeiten von Freiwilligenarbeit in Österreich informieren?

Die Broschüre des Fonds Gesundes Österreich „Engagiert gesund bleiben - Seniorinnen und Senioren im Porträt“ stellt spannende Beispiele von Seniorinnen und Senioren in der Freiwilligenarbeit vor. Die Broschüre macht Mut und Lust aktiv zu bleiben und dem Leben positive Impulse zu geben.

 Downloadbar unter: https://fgoe.org/sites/fgoe.org/files/2017-10/2017-06-02.pdf


Quelle: Freiwilligenengagement – Bevölkerungsbefragung 2016, Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz; Wien, im Dezember 2016, S. 17.




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Gesundheitstipps

  1. Hohes Freiwilligenengagement in Österreich

    Das Engagement für Freiwilligenarbeit ist in Österreich in allen Altersgruppen hoch, besonders hoch auch in der Gruppe der Über-60-Jährigen.


  2. Gewinn für eigene Gesundheit und Gesellschaft

    Ehrenamt und damit soziale Teilhabe kann zu einem verbesserten Wohlbefinden beitragen. Für die Gesellschaft ist das Engagement von Freiwilligen ein Fundament für Solidarität und die Lebensqualität einer Region.

  3. Ehrenamt hat viele Gesichter

    Ob im Sozial- und Gesundheitsbereich, im Gemeinwesen, in Kirchen und Vereinen oder auch im kulturellen Bereich. Wesentlich für die Übernahme eines Ehrenamts ist, dass es sich gut in das eigene Leben integrieren lässt, Raum für Selbstverwirklichung lässt aber nicht übermäßig belastet.