Gesundes Wissen lachende Senioren

GESUNDES WISSEN - TIPPS UND TRICKS FÜR MEHR GESUNDHEIT

November 2021

So beugen Sie Diabetes vor

Typ-2-Diabetes wird vor allem durch einen ungesunden Lebensstil ausgelöst.

Der Typ-2-Diabetes ist eine der häufigsten Zivilisationskrankheiten. Dr. Helmut Brath, Oberarzt in der Diabetes- und Fettstoffwechselambulanz des Gesundheitszentrums Favoriten der Österreichischen Gesundheitskasse erklärt: „Zivilisationserkrankungen werden vor allem durch einen ungesunden Lebensstil ausgelöst. Das Gute daran ist im Umkehrschluss: Durch einen gesunden Lebensstil lässt sich das Diabetes-Risiko deutlich senken“. Übergewicht, Bewegungsmangel und Rauchen sind die größten Risikofaktoren für einen Diabetes.
Dr. Brath verdeutlicht das: „Wer sein Gewicht durch eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung im Normalbereich hält und nicht raucht, hat schon viel getan“.

 

Zur gesunden Ernährung gehören viel Gemüse und Obst, Lebensmittel aus Vollkorn, magere Milchprodukte sowie fettarmes Fleisch und Fisch in Maßen. Reichlich rotes Fleisch (Schwein, Rind, Schaf, Ziege etc.) sowie verarbeitetes Fleisch (Wurst, Salami, etc.) ist ungünstig. Zucker, Knabbereien und Süßspeisen sollten ebenfalls nur in geringen Mengen und selten gegessen werden. Wasser und ungesüßter Tee werden als Getränke empfohlen und sollten ausreichend getrunken werden. Getränke mit hohem Zuckergehalt, aber auch gesüßte Getränke, wie Soft- oder Energydrinks sollten möglichst vermieden werden.

Von besonderer Bedeutung ist auch regelmäßiger Sport. Am besten sollten sowohl Ausdauerbewegungen wie Gehen, Radfahren, Schwimmen oder Laufen (zumindest drei Stunden pro Woche, mehr ist günstiger) als auch Muskelaufbau (z. B. Gymnastik oder Muskeltraining alle zwei bis drei Tage) regelmäßig durchgeführt werden.

Dass Rauchen gefährlich ist, ist allgemein bekannt. Neue Forschungen zeigen allerdings, dass nicht nur Rauchen, sondern auch Passivrauchen das Risiko für Diabetes erhöht. Man sollte deswegen Lokale und andere geschlossene Räume bevorzugen, in denen nicht geraucht wird.


Diabetes rechtzeitig erkennen

Diabetes verläuft lange Zeit ohne Symptome, Gefäße, Augen, Nieren und Nerven werden aber bereits ab dem Frühstadium geschädigt. Dies kann in der Folge zu schweren Komplikationen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Sehschwäche, Durchblutungsstörungen in den Beinen sowie Nervenerkrankungen führen. Bei folgenden Symptomen sollten Sie auf jeden Fall ärztlichen Rat einholen: erhöhter Durst, Schwäche, Juckreiz, Muskelkrämpfe, vermehrtes Wasserlassen, vermehrte Infekte und schlecht heilende Wunden.

Wird ein erhöhtes Risiko für einen Diabetes rechtzeitig erkannt, kann in vielen Fällen mit einer nachhaltigen Lebensstil-Umstellung der Ausbruch der Krankheit noch verhindert werden. Auch bei der kostenlosen Vorsorgeuntersuchung können mögliche Risikofaktoren früh erkannt und rechtzeitig reagiert werden.






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Gesundheitstipps

  1. Gesunder Lebensstil

    Typ-2-Diabetes wird vor allem durch einen ungesunden Lebensstil ausgelöst. Das Gute daran ist im Umkehrschluss: Durch einen gesunden Lebensstil lässt sich das Diabetes-Risiko deutlich senken. Übergewicht, Bewegungsmangel und Rauchen sind die größten Risikofaktoren für einen Diabetes.

  2. Auf Ernährung und Bewegung achten

    Zur gesunden Ernährung gehören viel Gemüse und Obst, Lebensmittel aus Vollkorn, magere Milchprodukte sowie fettarmes Fleisch und Fisch in Maßen. Reichlich rotes Fleisch sowie verarbeitetes Fleisch ist ungünstig. Zucker, Knabbereien und Süßspeisen sollten ebenfalls nur in geringen Mengen und selten gegessen werden. Von besonderer Bedeutung ist auch regelmäßiger Sport. Am besten sollten sowohl Ausdauerbewegungen als auch Muskelaufbau regelmäßig durchgeführt werden.
  3. Symptome rechtzeitig erkennen

    Bei folgenden Symptomen sollten Sie auf jeden Fall ärztlichen Rat einholen: erhöhter Durst, Schwäche, Juckreiz, Muskelkrämpfe, vermehrtes Wasserlassen, vermehrte Infekte und schlecht heilende Wunden. Wird ein erhöhtes Risiko für einen Diabetes rechtzeitig erkannt, kann in vielen Fällen mit einer nachhaltigen Lebensstil-Umstellung der Ausbruch der Krankheit noch verhindert werden.

     
Oktober 2021

Appetit aufs Leben: Gesunde Ernährung in jedem Alter


Die österreichische Ernährungspyramide ist für Menschen jeden Alters gedacht. Diese Pyramide bietet eine Richtlinie für eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Bei Senior*innen sollte man allerdings bedenken, dass sich der Stoffwechsel, aufgrund von altersbedingten Veränderungen im Darm, der Leber oder den Nieren, verändert. Auch die Zähne können unter Umständen Probleme bereiten. Das macht sich oft beim Kauprozess bemerkbar. Werden diese verminderten Stoffwechselprozesse mit einer unausgewogenen Ernährung kombiniert, kann es zu einer „Mangelernährung“ kommen. Deshalb ist es wichtig auf eine vitamin- und mineralstoffreiche sowie ballaststoffreiche Ernährung zu achten. Dies bedeutet, man sollte Gemüse, Obst und Vollkornprodukte bevorzugen.

Für gesunde und aktive ältere Menschen (über 65 Jahre) rechnet man mit einem Energiebedarf von ca. 2300kcal bei Männern und ca. 1800kcal bei Frauen.

Kohlenhydrate gelten mit 50% als Basis der Ernährung. Hierbei wären 5 Portionen Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte sowie stärkereiche Nahrungsmittel – wie Nudeln, Reis, Kartoffeln oder Getreide empfohlen.

Weitere 30% der täglichen Gesamtkalorienmenge machen Fette und aus. Dies würde bedeuten, dass Männer 80g und Frauen 60g Fett am Tag essen sollten. Täglich werden 2 Portionen Fette und Öle empfohlen. Hierbei sollte vor allem auf hochwertige Pflanzenöle zurückgegriffen werden, z.B. Leinöl, Walnussöl, Sojaöl oder Rapsöl. Diese Öle enthalten Omega-3-Fettsäuren, welche sich positiv auf die Gehirnleistung auswirken. Einige Speisefische (z.B. Lachs, Hering und Makrele) enthalten ebenfalls Omega-3-Fettsäuren.

Achtung: Wenn man zu viel Fett aufnimmt, kann dies unter anderem zu Übergewicht und Adipositas, sowie zu Stoffwechselstörungen und Gefäßschädigungen führen. Daher sind ein „zu viel“ an gesättigten Fettsäuren (tierische Fette, Kokosfett und Palmfett) ungünstig.

Eiweiß sollte 15% der Tageskalorienmenge ausmachen. Auch hier sollte man darauf achten, hochwertige pflanzliche Eiweißquellen (z.B. Hülsenfrüchte) zu nutzen. Ein gutes Mittelmaß zwischen tierischen und pflanzlichen Eiweißen wäre anzustreben. Empfohlen werden 3 Portionen Milch und Milchprodukte täglich, sowie 3 Eier und max. 3 Fleisch- oder Wurstportionen pro Woche.

Salz sollte nicht mehr als 6g pro Tag aufgenommen werden. Um trotzdem einen würzigen Geschmack zu erzielen, lässt sich dieses gut durch Kräuter ersetzen. Eine zu hohe Zufuhr an Salz, kann sich negativ auf den Blutdruck auswirken.

Auch bei Personen höheren Alters sollte eine Flüssigkeitsaufnahme von ca. 2 – 2,5 Liter angestrebt werden. Hierzu dienen zum Beispiel Wasser, ungesüßte Tees, stark verdünnte Säfte, Suppe, Obst oder Gemüse aufgenommen werden.


Quelle: Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz





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Gesundheitstipps

  1. Regelmäßige Mahlzeiten

    Essen Sie regelmäßig. Mahlzeiten geben dem Tag Struktur und sorgen für Genuss, Freude und Gemeinschaftlichkeit. Sie haben besonders im Alter eine hohe soziale Bedeutung. 

  2. Nährstoffe

    Bevorzugen Sie Lebensmitteln mit vielen Nährstoffen. Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Milch und Milchprodukte versorgen Sie mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen und tragen zur Aufrechterhaltung Ihrer Körperfunktionen bei. 

  3. Salz

    Achten Sie auf Ihre Salzzufuhr. Viel Salz ist in Brot, Wurstwaren, Käse, Knabbereien, gesalzenen Nüssen und Fertigsaucen enthalten. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt maximal einen Teelöffel Salz pro Tag aufzunehmen. Verwenden Sie Salz sparsam und würzen Sie Ihre Speisen mit Kräutern und Gewürzen. 
August 2021

Brustkrebs-Früherkennung

Das Brustkrebsrisiko

Das Risiko, dass eine Frau an Brustkrebs erkrankt, hängt mit dem Alter zusammen. Während im Alter von 35 Jahren nur etwa jede 110. Frau an Brustkrebs erkrankt, ist es mit 65 Jahren jede 27. Frau. Besonders wichtig ist die regelmäßige Früherkennungs-Mammografie für Frauen im Alter zwischen 50 und 70.

Weitere Risikofaktoren sind: regelmäßiges Trinken von Alkohol, Übergewicht, Hormonbehandlung oder wenn es in der Familie schon Fälle von Brustkrebs gegeben hat. 

Regelmäßige Bewegung senkt das Risiko, dass eine Frau an Brustkrebs erkrankt.


Was ist eine Mammografie? 

Die Mammografie ist eine Röntgenuntersuchung. Dabei wird eine Brust nach der anderen zwischen zwei Kunststoffplatten zusammengedrückt und mittels Röntgenstrahlen ein Bild erstellt. Die Untersuchung dauert wenige Minuten. Manche Frauen beschreiben sie als schmerzhaft, andere wiederum empfinden sie als unproblematisch. Das Ergebnis (= Befund) erhalten Sie spätestens 7 Tage nach dem Untersuchungstermin.

Es gibt zwei Gründe, warum man eine Mammografie machen lässt:

  • Zur Früherkennung: Mit einer Mammografie kann man Brustkrebs nicht verhindern. Aber eine Früherkennung erhöht die Heilungschancen stark.
  • Als diagnostische Mammografie: Wenn es einen medizinischen Grund gibt: Zum Beispiel kann eine Ärztin oder ein Arzt einen Verdacht auf Brustkrebs haben, oder ein erhöhtes familiäres Risiko feststellen. Dann kann sie oder er Sie zu dieser Röntgenuntersuchung überweisen.

Derzeit ist die Mammografie die beste Möglichkeit, um Brustkrebs früh zu erkennen. Es gibt aber auch andere Untersuchungen, die manchmal zusätzlich zur Mammografie notwendig sein können:

  • Ultraschall-Untersuchung
    Bei medizinischer Notwendigkeit kann die Radiologin/der Radiologe zusätzlich zur Mammografie eine Ultraschall-Untersuchung (= Sonografie) durchführen. Beispiele, wo ein Ultraschall vorgenommen wird, wären dichtes Brustgewebe oder wenn die Ärztin/der Arzt etwas Auffälliges sieht. Bei der Ultraschall-Untersuchung gibt es keine Belastung durch Strahlen.
  • Magnetresonanz-Untersuchung (MRT)
    Diese Untersuchung heißt auch Kernspin-Tomografie oder Magnetresonanz-Tomografie. Ein MRT kann zusätzlich zur Mammografie sinnvoll sein. Zum Beispiel zur weiteren Abklärung eines auffälligen Befundes.
  • Tomosynthese
    Die Tomosynthese wird auch 3-D-Mammografie genannt. Die Brust wird dabei aus verschiedenen Winkeln mit Röntgenstrahlen durchleuchtet. In Österreich wird diese Untersuchung manchmal zusätzlich zur Mammografie gemacht.


Seit 2014 gibt es das Österreichische Brustkrebs-Früherkennungsprogramm „früh erkennen“ – für Frauen ab 40. Informationen: www.früh-erkennen.at oder Telefon-Serviceline 0800 500 181






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Gesundheitstipps

  1. Brustkrebs-Risiko 

    Besonders wichtig ist die regelmäßige Früherkennungs-Mammografie für Frauen im Alter zwischen 50 und 70. Weitere Risikofaktoren sind: regelmäßiges Trinken von Alkohol, Übergewicht, Hormonbehandlung oder wenn es in der Familie schon Fälle von Brustkrebs gegeben hat.

  2. Was ist eigentlich eine Mammografie?

    Die Mammografie ist eine Röntgenuntersuchung. Dabei wird eine Brust nach der anderen zwischen zwei Kunststoffplatten zusammengedrückt und mittels Röntgenstrahlen ein Bild erstellt. Derzeit ist die Mammografie die beste Möglichkeit, um Brustkrebs früh zu erkennen.
  3. Wann soll eine Mammografie gemacht werden?

    Es gibt zwei Gründe, warum man eine Mammografie machen lässt:
    Zur Früherkennung: Mit einer Mammografie kann man Brustkrebs nicht verhindern. Aber eine Früherkennung erhöht die Heilungschancen stark.
    Als diagnostische Mammografie: Wenn es einen medizinischen Grund gibt: Zum Beispiel kann eine Ärztin oder ein Arzt einen Verdacht auf Brustkrebs haben, oder ein erhöhtes familiäres Risiko feststellen. Dann kann sie oder er Sie zu dieser Röntgenuntersuchung überweisen.
     
Juli 2021

Feurige Zellen: Regelmäßiges Gehirn-Training hält unsere grauen Zellen auf Trapp


Der Alltag fordert unser Gehirn Tag für Tag, denn wir müssen uns laufend eine Vielzahl an Informationen merken. Mit dem Alter nimmt die Gehirnleistung ab und wir verlegen oder vergessen Dinge, die früher selbstverständlich waren. Um dem gegenzusteuern, ist es unter anderem äußerst wichtig, unser Gehirn fit zu halten. Dies tut langfristig gut und fördert die Gesundheit - sowohl auf der kognitiven als auch auf der psychischen und körperlichen Ebene. Ganzheitliches Gedächtnistraining bezieht zum Beispiel alle Sinne und beide Gehirnhälften mit ein. Nachweislich verbessert es damit die Durchblutung und den Stoffwechsel des Gehirns, was zu einer Steigerung der allgemeinen Lernfähigkeit führt. Ein gezieltes Gedächtnistraining wirkt damit nicht nur einer Abnahme der Gehirnleistung entgegen, sondern fördert das Wohlbefinden ganzheitlich.

 

Die Inhalte eines ganzheitlichen Gedächtnistrainings folgen dabei den neuesten lernpsychologischen und neurobiologischen Erkenntnissen. Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen wirksame Methoden für eine bessere Gehirnleistung und wie sie diese in ihrem Alltag anwenden können. Der Kernaspekt von Gedächtnistrainings sind praktische Übungen, die unter anderem die Merkfähigkeit, die Wahrnehmung, die Konzentration, das logische Denken und die Denkflexibilität verbessern. Dabei werden theoretische Inhalte mit sinnvollen alltagsrelevanten Themen verknüpft.  Wichtig ist, dass die vermittelten Inhalte regelmäßig im Alltag eingebaut werden, sodass das Gehirn ohne viel Aufwand trainiert wird. Desto dichter man den theoretischen Input und die Praxisübungen nämlich mit dem eigenen Leben verwebt und desto mehr Spaß man dabei hat, desto größere werden auch die sichtbaren Effekte sein. Mit den nachfolgenden Tipps setzen auch Sie erste Schritte, um Ihre Gehirnleistung im Alltag zu fördern.


Probieren Sie es aus – eine einfache Fingerübung für jeden Tag:

  • Mit der linken Hand: Daumen-kleiner Finger, Daumen-Ringfinger, Daumen-Mittelfinger und Daumen-Zeigefinger
  • Mit der rechten Hand: Daumen-kleiner Finger, Daumen-Zeigefinger, Daumen-Mittelfinger und Daumen-Ringfinger
  • Und als Krönung: beide Hände gleichzeitig und  gegengleich – links beginnt Daumen- kleiner Finger, rechte Hand Daumen- Zeigefinger usw.




Quellen: 

  • Puck, M. (2010). Trainingsziele. In Schloffe, Helga/prang, Ellen/Frick-Salzmann, Annemarie (Hrsg,): Gedächtnistraining, Theoretische und praktische Grundlagen. (S. 123-125) Heidelberg: Springer Medizin Verlag 
  • Lernen.net. (o.D.). Gehirnjogging: 5 Tipps + 11 Übungen für effektives Gehirntraining. Lernen.net. https://www.lernen.net/artikel/gehirnjogging-gehirntraining-12163/ 
  • Redaktionsteam Gesundheitswissen. (o.D.). Wie Sport und Gehirnleistung zusammenhängen. Gesundheitswissen. https://www.gesundheitswissen.de/gesund-leben/sport-gesundheit/grundlagenwissen-zum-thema-sport-und-gehirnleistung/#ideen-fuer-die-grauen-zellen 
  • Redaktion Gesundheitsportal. (2020, 02. September). Ernährungstrend: „Superfood“. Öffentliches Gesundheitsportal Österreichs. https://www.gesundheit.gv.at/leben/ernaehrung/gesunde-ernaehrung/superfood 
  • Nicole Ecker. (2019, 11. Juli). Heute schon genug getrunken?. Mini Med Studium. https://www.minimed.at/medizinische-themen/stoffwechsel-verdauung/ausreichend-trinken/
  • https://www.oebv-gt.at/verband/leitbild.html
  • https://www.edidact.de/downloadable/download/sample/sample_id/6188/    
  • https://www.oebv-gt.at/service/gt-uebungen.htm  





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Gesundheitstipps

  1. Gehirnjogging

    Unser Gehirn ist wie ein Muskel –es muss regelmäßig trainiert werden, um Hochleistungen zu erbringen. Wird es für einen längeren Zeitraum nicht gefordert, baut es ab. Um präventiv dagegen vorzugehen, gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Das Lösen von Kreuzworträtseln, das Spiel „Memory“ oder auch das Erlernen neuer Dinge, wie etwa eines neuen Musikinstruments sind einige Beispiele dafür - all diese Dinge machen Spaß und fördern die Gedächtnisleistung nachhaltig. 

  2. Körperliche Bewegung macht das Gehirn leistungsfähiger 

    Regelmäßige Bewegungseinheiten verbessern nicht nur die körperliche Gesundheit, sondern auch die Gehirnleistung. Verantwortlich dafür ist die Hirndurchblutung, die durch Bewegung angeregt wird und somit die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung der Hirnzellen fördert. Um von diesen Effekten zu profitieren, müssen Sie keine Profisportlerin oder Profisportler sein. Nordic Walking, Schwimmen oder Spaziergänge sind drei Beispiele für Bewegungsarten, die Sie in Ihrem eigenen Tempo durchführen können und die gleichzeitig positive Auswirkungen auf Ihre Gedächtnisleistung haben.

  3. Brainfood

    Die Ernährung spielt eine wichtige Rolle, wenn es um die Förderung der kognitiven und mentalen Fähigkeiten geht. Vitamine, vor allem Vitamin B1 – das in Fisch, Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten zu finden ist – stärkt nicht nur Ihr Immunsystem, sondern wirkt sich auch besonders positiv auf die Gehirnleistung aus. Ein weiteres Produkt, das zur Steigerung Ihrer Denkfähigkeit beitragen kann, sind dunkle Beerensorten.  Zurückzuführen ist dies auf das antioxidativ wirksame Anthocyane, das im dunklen Farbstoff enthalten ist. Zusätzlich zur Ernährung sollte man auch auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten. Flüssigkeitsmangel kann nämlich zu Kopfschmerzen, Vergesslichkeit oder Konzentrationsstörungen führen und folglich unsere Leistungsfähigkeit senken. Deshalb unser Tipp – trinken Sie mindestens 2 bis 3 Liter Wasser pro Tag.
Juni 2021

Engagiert gesund bleiben - mit Freiwilligenarbeit!


Die Zeit des Ruhestands ist ein wichtiger Lebensabschnitt, den viele Menschen achtsam und sinnstiftend gestalten wollen. Sie sind aktiv, interessiert an Neuem und engagieren sich in den unterschiedlichsten gesellschaft­lichen Bereichen.

Freiwilligenengagement in Österreich

Eine Studie des BMASK 2016 zeigt, dass es in Österreich in allen Altersgruppen ein hohes Freiwilligenengagement gibt. Die mit Abstand höchste Beteiligungsquote (57 Prozent) weisen die 60- bis 69-Jährigen auf. Sie möchten auch nach Ende ihrer Erwerbsarbeit gemeinnützigen Aktivitäten nachgehen. Selbst von den 70- bis 79-Jährigen beteiligen sich noch 43 Prozent im Freiwilligenengagement. Und sogar bei den über 80-Jährigen ist ein Viertel freiwillig aktiv. 

Was sind Motive für Freiwilligenengagement?

Die Motive, aus denen heraus sich Seniorinnen und Senioren für ein bestimmtes Ehrenamt entscheiden, sind vielfältig. Sie reichen von der Vermeidung des „Pensionsschocks“, über das Motiv anderen Menschen zu helfen und der Gesellschaft auf diesem Weg etwas zurückzugeben. Auch der Spaß daran, Neues kennenzulernen und neue Freundschaften zu schließen, motivieren zur Freiwilligenarbeit.

Welche Möglichkeiten gibt es?

Es gibt viele Möglichkeiten, als Seniorin oder Senior ein Ehrenamt auszuüben. Der Freiwilligensektor in Österreich ist groß und wohltätige Arbeit ist sehr gefragt. Möglichkeiten aktiv zu werden sind etwa im Sozial- und Gesundheitsbereich, im Klima- und Umweltschutz, im Gemeinwesen, in Kirchen und Vereinen oder auch im kulturellen Bereich.

Verbesserter Gesundheitszustand

Studien zeigen, dass ehrenamtlich tätige Seniorinnen und Senioren ein verbessertes Wohlbefinden aufweisen – vor allem dann, wenn sie selbstbestimmt arbeiten können und Anerkennung für ihr Engagement erfahren. Soziale Teilhabe kann also zu einem verbesserten Gesundheitszustand beitragen. Und auch das Gefühl, gebraucht zu werden, hält den Geist frisch und die Seele gesund.

Positive Gesellschaftliche Auswirkungen

Für die Gesellschaft bringt dieses Engagement enormen Nutzen mit sich. Seniorinnen und Senioren übernehmen Aufgaben, die für das Zusammenleben sehr wichtig sind. Sie stellen ihre Lebenserfahrung, ihre Kompetenzen und ihre Zeit zur Verfügung. Diese soziale Teilhabe und dieses Engagement sind Fundamente für Solidarität und die Lebensqualität einer Region. So kommt die ehrenamtliche Tätigkeit auch den Engagierten selbst zugute.

Tipps zum Freiwilligenengagement

Das freiwillige Engagement muss sich gut in das eigene Leben integrieren lassen. Es soll ein Raum zur Selbstverwirklichung sein. Außerdem ist es wichtig, den richtigen Bereich für sich zu finden, sich selbst nicht übermäßig zu belasten und manchmal auch „Nein“ zu sagen. Denn auch in einer freiwilligen Tätigkeit sollte ein passendes Gleichgewicht aus Verbindlichkeit und Freiheit erreicht werden.

Wenn das gelingt, dann bietet freiwilliges Engagement die Möglichkeit den eigenen Interessen nachzugehen, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten und selbst etwas zum eigenen gesunden und erfolgreichen Altern beizutragen.

Weitere Infos zum Freiwilligenengagement

Haben Sie nun auch Lust bekommen und möchten sich näher über Möglichkeiten von Freiwilligenarbeit in Österreich informieren?

Die Broschüre des Fonds Gesundes Österreich „Engagiert gesund bleiben - Seniorinnen und Senioren im Porträt“ stellt spannende Beispiele von Seniorinnen und Senioren in der Freiwilligenarbeit vor. Die Broschüre macht Mut und Lust aktiv zu bleiben und dem Leben positive Impulse zu geben.

 Downloadbar unter: https://fgoe.org/sites/fgoe.org/files/2017-10/2017-06-02.pdf


Quelle: Freiwilligenengagement – Bevölkerungsbefragung 2016, Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz; Wien, im Dezember 2016, S. 17.




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Gesundheitstipps

  1. Hohes Freiwilligenengagement in Österreich

    Das Engagement für Freiwilligenarbeit ist in Österreich in allen Altersgruppen hoch, besonders hoch auch in der Gruppe der Über-60-Jährigen.


  2. Gewinn für eigene Gesundheit und Gesellschaft

    Ehrenamt und damit soziale Teilhabe kann zu einem verbesserten Wohlbefinden beitragen. Für die Gesellschaft ist das Engagement von Freiwilligen ein Fundament für Solidarität und die Lebensqualität einer Region.

  3. Ehrenamt hat viele Gesichter

    Ob im Sozial- und Gesundheitsbereich, im Gemeinwesen, in Kirchen und Vereinen oder auch im kulturellen Bereich. Wesentlich für die Übernahme eines Ehrenamts ist, dass es sich gut in das eigene Leben integrieren lässt, Raum für Selbstverwirklichung lässt aber nicht übermäßig belastet.
Mai 2021

Trauen Sie sich den Rauchstopp zu


Am 31. Mai ist der Weltnichtrauchertag – Nützen auch Sie den Anlass und werden Sie rauchfrei!

Das diesjährige Motto der Weltgesundheitsorganisation lautet „Commit to Quit“ – Machen auch Sie mit und trauen Sie sich den Rauchstopp zu. Dass die Inhaltsstoffe des Tabakrauchs dem Körper und der Psyche schaden ist nichts Neues. So gut wie jedes Organ des Körpers ist durch die Auswirkungen des Rauchens betroffen. Es ist auch bekannt, dass bei sechs der acht führenden Todesursachen, Rauchen als Risikofaktor gilt.


Lassen Sie sich nicht entmutigen und trauen Sie sich den Rauchstopp zu – Sie können nur gewinnen

Mit guter Vorbereitung, klaren Gründen, Unterstützung und eventuell auch professioneller Hilfe haben Sie gute Chancen, rauchfrei zu werden – egal ob Sie 20 oder 70 Jahre alt sind, einen oder zehn Rauchstopps hinter sich haben, 20 oder 60 Zigaretten am Tag rauchen!


Keine Angst vor Rückfällen

Rückfälle gehören in der Regel zum Veränderungsprozess. Nutzen Sie all Ihre Erfahrungen, die Sie bei bisherigen Rauchstopps gesammelt haben, um beim nächsten Mal bestimmte Fallen und Risikosituationen zu meiden.


Keine Angst vor Entzugssymptomen

Ungefähr die Hälfte der Raucher/innen berichtet von Entzugssymptomen beim Rauchstopp. Jeder Rauchstopp verläuft anders. Auch wenn Sie früher einmal unter Entzugserscheinungen gelitten haben, so muss sich das beim nächsten Mal nicht wiederholen. Außerdem gibt es Unterstützung und das Wissen, dass die Entzugssymptome in der Regel nicht lange dauern.


Haben Sie Vertrauen in sich

Sie haben sicher schon einiges in Ihrem Leben geschafft, manches vielleicht auf Anhieb, anderes hat vielleicht ein paar Anläufe gebraucht:  Schule und Ausbildung abgeschlossen, den Führerschein gemacht, ein Projekt trotz auftretender Schwierigkeiten und Probleme gut abgeschlossen, einen Konflikt zum Guten gelöst, hartnäckig ein Ziel verfolgt, sich und der eigenen Familie eine Lebensgrundlage geschaffen, vielleicht sogar ein Haus gebaut? Warum sollten Sie es dann nicht schaffen, sich von diesem kleinen tödlichen Stäbchen, das Ihnen die Tabakindustrie eingebrockt hat, zu verabschieden?


Ausreden gelten nicht

Nicht der richtige Zeitpunkt? Noch nicht wirklich notwendig, weil Sie gesund sind? Sie können sich ein Leben ohne Zigarette nicht vorstellen? Sie glauben, Ihnen schadet das Rauchen nicht? Sie brauchen die Zigarette, weil Sie sonst zunehmen würden? Rauchen gehört einfach zu Ihrem Leben?


Nehmen Sie den Rauchstopp in Angriff

Wenn Sie nicht völlig überzeugt davon sind, dass Rauchen für Sie das Beste und Sinnvollste ist – hören Sie auf damit und suchen Sie nicht länger Ausreden fürs Weiterrauchen!


Weiterführende Information wie der Rauchstopp gelingen kann, sowie Unterstützungsangebote je Versicherungsträger und Bundesland  finden Sie auf der Homepage des Rauchfrei Telefon unter www.rauchfrei.at. Oder rufen Sie direkt unter 0800 810 013 beim Rauchfrei Telefon an.



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Gesundheitstipps

  1. Mit dem Rauchstopp können Sie nur gewinnen

    Mit guter Vorbereitung, klaren Gründen, Unterstützung und eventuell auch professioneller Hilfe haben Sie gute Chancen, rauchfrei zu werden.


  2. Keine Angst vor Rückfällen

    Rückfälle gehören in der Regel zum Veränderungsprozess. Haben Sie Vertrauen in sich, Sie haben schon einiges in Ihrem Leben geschafft!

  3. Nehmen Sie den Rauchstopp in Angriff! 

    Wenn Sie nicht völlig überzeugt davon sind, dass Rauchen für Sie das Beste und Sinnvollste ist – hören Sie auf damit und suchen Sie nicht länger Ausreden fürs Weiterrauchen! Holen Sie sich Unterstützung - gemeinsam lässt sich der Rauchstopp leichter umsetzen. 
April 2021

Bewusster Umgang mit Alkohol


Unabhängig bleiben!

Wer beim geselligen Zusammensein ab und zu Alkohol trinkt, kann das auch entspannt genießen. Mit zunehmendem Alter ist es allerdings sinnvoll, die Trinkmengen zu reduzieren. Im Alter nimmt der Wasseranteil des Körpers ab. Der Alkohol wird dadurch weniger mit Wasser verdünnt und der Alkoholgehalt im Blut steigt stärker an als früher. Der Körper braucht im Alter länger, um Alkohol abzubauen. Wenn Sie krank sind oder Medikamente einnehmen, sollten Sie meist ganz auf Alkohol verzichten. Besprechen Sie bitte unbedingt mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, ob Sie Alkohol trinken dürfen.


Ab wann ist es „zu viel“? Aus Erhebungen wissen wir: Bei älteren Menschen kommt ein täglicher oder fast täglicher Alkoholkonsum viel häufiger vor als bei Jugendlichen. Ältere Menschen trinken auch oft zu Hause. Ein übermäßiger Alkoholkonsum ist leichter zu verbergen. Er fällt nicht auf, da man nicht am nächsten Tag in der Arbeit sein oder seine Kinder versorgen muss. Aber wie viel ist nun zu viel? Jeder Mensch ist anders: Wie sehr Alkohol Ihnen schaden kann, hängt unter anderem von Ihrer Gesundheit, Ihrem Alter und Ihrer körperlichen und psychischen Verfassung ab.


Wann spricht man von einem risikoarmen Konsum?

  • Bei gesunden erwachsenen Männern, wenn sie pro Tag nicht mehr als 0,6l Bier (das ist etwas mehr als ein Krügel Bier) oder 0,3l Wein (das ist etwas mehr als ein Glas Wein) trinken.
  • Bei gesunden erwachsenen Frauen, wenn sie pro Tag nicht mehr als 0,4l Bier (das ist etwas mehr als ein kleines Bier) oder 0,2l Wein (das ist etwas weniger als ein Glas Wein) trinken.

ACHTUNG: Einige Expertinnen und Experten gehen von noch geringeren Mengen aus. Bei älteren oder kranken Menschen sind diese Richtwerte auf jeden Fall niedriger!


Ein paar Fakten:

Alkohol ist ungesund. Es ist wissenschaftlich belegt: Alkohol ist ein Zellgift. Es gibt keine Alkoholmenge, die gesund ist. Zu viel Alkohol über einen längeren Zeitraum kann Schäden an sämtlichen Organen verursachen. Das Risiko für bestimmte Krebserkrankungen ist vielfach erhöht. Krankheiten wie zum Beispiel Bluthochdruck, Diabetes, Leberschäden oder Verdauungsbeschwerden verschlechtern sich, wenn man zu viel trinkt.



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Gesundheitstipps

  1. Maßvoller Konsum

    Es gibt keine gesunde Menge an Alkohol. Das ist ein Mythos. Aber man kann durch maßvollen Konsum das Krankheitsrisiko verringern. Trinken Sie an mindestens zwei Tagen pro Woche gar keinen Alkohol. Das entlastet Ihren Körper.  


  2. Auf den eigenen Körper hören

    Achten Sie auf die Signale des Körpers! Auch wer im Alter nicht mehr trinkt als früher, spürt Alkohol möglicherweise stärker. Im Laufe des Lebens verändert sich die Art und Weise, wie gut man Alkohol verträgt. Trinken Sie daher generell weniger und weniger oft!
  3. Gefährliche Wechselwirkungen

    Zusammen mit Medikamenten kann es zu negativen Wechselwirkungen kommen. Vor allem Schlaf- und Beruhigungsmittel wirken in der Regel stärker. Alkohol zusammen mit blutdrucksenkenden Arzneimitteln kann den Blutdruck gefährlich abfallen lassen. Wer Alkohol trinkt und Medikamente einnimmt, sollte dies daher unbedingt mit einer Ärztin oder einem Arzt besprechen.
März 2021

Aktiv gegen Einsamkeit


 

Ältere Menschen haben ein erhöhtes Risiko, zu vereinsamen. Doch das muss nicht sein: Wer sich auf die Lebensphase nach der Pensionierung einstellt, Beziehungen pflegt und aktiv bleibt, beugt Einsamkeit vor. 

Lange andauernde Einsamkeit ist nicht nur ein unerwünschter Gemütszustand, sondern auch ein Gesundheitsrisiko. Einsamkeit ist ein Stressfaktor und erhöht das Risiko für hohen Blutdruck, Depression, Schlaflosigkeit, Demenz, Alkohol- und Medikamentenmissbrauch. Einsamkeit kann Mensch jeglichen Alters betreffen, doch sind ältere Menschen aufgrund verschiedener Ursachen einem höheren Risiko ausgesetzt, einsam zu sein, als Jüngere.

Einsamkeit ist ein subjektives Empfinden und nicht mit dem Alleinsein zu verwechseln. Wer alleine ist, muss nicht zwangsläufig einsam sein. Freilich fördert das Alleinsein die Einsamkeit, vor allem wenn es längere Zeit andauert und unfreiwillig ist. 

Was fehlt

Einsamen Menschen fehlen meist der Austausch mit einem Partner, mit Freunden, Gespräche, körperlicher Kontakt, gemeinsames Schlafen, emotionale Nähe oder einfach Gemeinsamkeit im Alltag. „Als soziale Wesen brauchen wir Ansprechpartner. Wir brauchen das Miteinander, die Eingebundenheit in Gemeinschaften. Manche brauchen das mehr als andere, aber keiner kann völlig für sich allein existieren. Wir brauchen andere Menschen wie Wasser oder Essen, das ist ein menschliches Grundbedürfnis“, sagt Elisabeth Fölser, BSc, Psychotherapeutin in Linz. 

Lebensumstände ändern sich

Dass das Leben ständige Veränderungen mit sich bringt und man zwangsläufig auch mit Verlusten klarkommen muss, merkt man spätestens im Alter. Wenn der Ruhestand die Arbeit ablöst, geht nicht nur der vertraute Tagesablauf verloren, sondern man verliert einen Teil seines sozialen Umfeldes. In dieser Lebensphase haben auch die eigenen Kinder meist das Elternhaus bereits verlassen. Erkrankt der Partner schwer oder stirbt, steht man plötzlich alleine da. „Wenn man dann auch noch selbst krank wird und/oder die eigene Mobilität verloren geht, dann nimmt die Möglichkeit zur Teilnahme am Leben weiter ab. Ist die familiäre und nachbarschaftliche Einbindung mangelhaft und kommt es zum Verlust von Freunden durch Tod oder Krankheit, dann besteht eine große Gefahr, dass man zusehends vereinsamt“, sagt Fölser. 

Gesellschaftlicher Wandel

Der gesellschaftliche Wandel trägt ebenso zur Vereinsamung von Senioren bei. Lebten früher mehrere Generationen als Großfamilien unter einem Dach, so sind heute Kleinfamilien und auch Singlehaushalte die Regel. „Die Gesellschaft ist gefordert, auf diese Entwicklung Antworten zu finden. Erste Ansätze sind Besuchsdienste, Senioren-Wohnungsgemeinschaften, betreutes Wohnen und Mehrgenerationenhäuser. Auch sollte sich jeder von uns rechtzeitig überlegen, wie er im Alter wohnen möchte. Oft wird das eigene Haus zu groß, die Stufen zu beschwerlich, das Führen eines eigenen Haushalts zu anstrengend. Wenn man sich auf diese Situationen gut vorbereitet, kann man sich viel Stress und Leid ersparen“, erklärt Fölser. 

Mehr Frauen leben alleine

Je höher das Alter, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit eines Single-Daseins. „Es gibt wesentlich mehr weibliche als männliche Single-Senioren. Das liegt vor allem daran, dass Frauen länger leben als Männer. Ein anderer Grund liegt in den vielen Trennungen, die erfolgen, wenn die Kinder das Elternhaus verlassen. Manche Frauen bleiben nach der Trennung alleine, entweder weil sie das so wollen oder weil sie keinen geeigneten Partner mehr finden. Erschwert wird die Partnersuche für Frauen im Alter auch durch das Fehlen der Männer“, sagt Fölser. 

Das Alter kommt weder plötzlich noch überraschend. Es wäre also klug, sich rechtzeitig, am besten noch vor der Pensionierung damit zu befassen, wie die Zeit im sogenannten Ruhestand aussehen soll. Fragen, die man sich stellen kann: Was will ich machen? Was sein lassen? Was an Neuem ausprobieren? Wie will ich mit der Tatsache umgehen, dass ich nicht mehr zu den Jungen gehöre? Kann ich das wohlwollend akzeptieren und mich neu orientieren? 

Freude und Freunde

Fölser: „Wichtig ist es, sich darum zu bemühen, mit seinen Freunden, Nachbarn und Familienmitgliedern in Kontakt zu bleiben und auch immer wieder neue Freundschaften zu knüpfen. Möglichst gute Beziehungen sind ein extrem wichtiges soziales Polster für das Alter. Beziehungspflege ist die beste Prophylaxe gegen Alterseinsamkeit.“

Einsamkeit geht oft mit Langeweile einher. Vorbeugen kann man beidem, indem man noch in seiner aktiven Berufszeit herausfindet, was Freude macht und sich nicht ausschließlich der Arbeit und der Kindererziehung widmet. Hobbies und Freizeitaktivitäten sollte man sein Leben lang kultivieren, um im Alter Interessen zu haben, wenn Arbeit und/oder Partner enden oder verloren gehen und die Kinder ihrem eigenen Leben nachgehen. Hat man solche Hobbies, kann man sich auch im Alter leichter überwinden, aktiv zu bleiben und ihnen nachzugehen. „Die Lebenslust bleibt am längsten bei denen aufrecht, die sich am Leben und den Dingen, die es bietet, begeistern können“, sagt die Psychotherapeutin.  

Aktiver Lebensstil

Ein aktiver Lebensstil hält lange fit und ermöglicht soziale Kontakte bis ins hohe Alter. Immer mehr Senioren sind Mitglied in Sportvereinen, gehen Tanzen oder engagieren sich in Sozialvereinen. All das ist gut und wichtig. Je mehr man sich einbringt, desto mehr Freude hat man am Leben und desto weniger Chancen hat die Einsamkeit im Alter. Ein aktiver Lebensstil trägt auch dazu bei, länger gesund zu bleiben und das wiederum wirkt der Einsamkeit entgegen.

Kontaktmöglichkeiten bieten vor allem Vereine (Sport, Kultur, Brauchtum etc.), Chor, Schachclub, Literaturkreis und Reisen. Auch das Internet wird zunehmend von den älteren Generationen genutzt. Soziale Foren und auch Dating-Seiten finden immer mehr Zuspruch. „Um sich diese Möglichkeiten zu erschließen, braucht es ein gewisses Maß an Neugierde. Neugierde ist eine entscheidende Ressource, wenn es darum geht, auch im Alter neue Interessen und Kontakte zu finden“, sagt Fölser. 

Hilfe suchen

„Einsamkeit macht krank und kränkt die Seele. Es braucht ein Netzwerk von angebotener Hilfe und professioneller Unterstützung. Senioren nutzen vermehrt das Angebot psychotherapeutischer Begleitung. Das Bewusstsein, sich helfen lassen zu können, steigt merklich. Die Klienten fühlen sich durch die Therapie wertgeschätzt und sie wollen belastende Konflikte, die ihnen das Leben schwer machen, klären. Gelingt das, kann das zu einem Anstieg von Lebenszufriedenheit führen“, hält Fölser fest


Quelle: www.meinegesundheit.at




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Gesundheitstipps

  1. Was ist Einsamkeit?

    Einsamkeit ist ein subjektives Empfinden und nicht mit dem Alleinsein zu verwechseln. Wer alleine ist, muss nicht zwangsläuftig einsam sein.

  2. Wie kann Einsamkeit entstehen?

    Einsamkeit kann durch eine Vielzahl von Einflussfaktoren, wie die Änderung der Lebensumstände und dem gesellschaftlichen Wandel, hervorgerufen werden.

  3. Was kann man dagegen tun?

    Sich rechtzeitig vor der Pensionierung damit befassen wie die Zeit danach aussehen soll. Mit Freunden, Nachbarn und Familienmitgliedern in Kontakt bleiben und auch immer wieder neue Freundschaften knüpfen.



Februar 2021

In den goldenen Jahren dem Glück auf die Sprünge helfen


Das Zauberwort für die goldenen Jahre lautet: Bewegung und nochmal Bewegung!
Und das in dreierlei Hinsicht – körperlich, geistig und emotional. 

 

Wer sich körperlich bewegt, fühlt sich wohl, hält sich gesund und  erhöht dadurch seine Lebenserwartung.  Egal ob Spazierengehen, Gartenarbeit oder Fitnesstraining. Wichtig ist vor allem, dass nicht nur aus Pflichtgefühl und Zwang unsere Muskeln, das Herz und der Kreislauf trainiert werden, sondern dass dabei auch gute Gefühle entstehen. Auch wenn die Freude an der Bewegung sich zu Beginn in Grenzen halten mag und erst während oder danach so richtig aufkommt.

 
Auch das Gehirn braucht Bewegung. Gerade SeniorInnen sollten es nicht nur zum Grübeln benutzen. Unser Geist will gefordert werden: „Use it or lose it“ heißt die Devise. Die Herausforderungen sollten allerdings über die gewohnten geistigen Tätigkeiten, die man vorher im Berufsleben immer gemacht hat, hinausgehen.  Sogar für eine wissenschaftliche Auseinandersetzung oder für das Erlernen einer neuen Sprache ist es nie zu spät. Für den Klavierunterricht oder für den Kurs in Aquarellmalerei gibt es keine Altersbegrenzung. Eine neurologische Studie am Uniklinikum Hamburg  belegt, dass auch bei Menschen über 60 Jahren ein Wachstum in bestimmten Hirnarealen zu beobachten ist, wenn sie z.B. lernen zu jonglieren. 


Wie aber bleibt man emotional in Bewegung?
Es gibt unbegrenzt Möglichkeiten gute Gefühle entstehen zu lassen. In der Begegnung mit anderen Menschen, in der Natur oder auch bei einem guten Essen. Das Rezept für die Entstehung von guten Gefühlen heißt Achtsamkeit, Dankbarkeit und Vorfreude.
Auch Optimismus und Hoffnung machen gute Gefühle. Dabei erzeugen sie chemische Botenstoffe und neuronale Verbindungen im Gehirn, die mess- und belegbar sind. Einige Forscher gehen sogar davon aus, dass positive Grundhaltungen die Heilungschancen bei Krebserkrankungen positiv beeinflussen. Man könnte auch sagen: Gesundheit macht glücklich und Lebensfreude macht gesund.


Wer sich lebensbejahend körperlich, geistig und emotional bewegt, lebt nicht nur besser, sondern auch länger. Bewegung verbunden mit angenehmen Emotionen haben viele positive Effekte auf den Körper: 

  • die Produktion der Glückshormone Dopamin und Oxytozin erhöht sich
  • das Stress-Level sinkt
  • das Immunsystem wird gestärkt
  • der Körper ist weniger anfällig für Herz-Kreislauf-Erkrankungen   

Den Zusammenhang zwischen körperlichem und seelischem Wohlbefinden und guten Gefühlen hat die Psychologieprofessorin Barbara Frederickson und der Therapeut Losada  herausgefunden: 

In einer Untersuchung mit 188 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gelangen die beiden Autoren zu der Erkenntnis, dass Menschen, deren Verhältnis von positiven zu negativen Emotionen größer als 2,9 ist (sog. Losada Quotient), sich psychisch und physisch wohlfühlen und aufblühen. Dieser Quotient kann nach Meinung der beiden Autoren als Bestimmungsfaktor für das Wohlbefinden und gutes Gedeihen gedeutet werden.

Fazit:
Letztlich kommt es darauf an, sich in allen Dimensionen  – körperlich, geistig und emotional – zu bewegen, um womöglich eines Tages zu den "goldenen munteren Hundertern" zu gehören. 


 


Autor: 

Ernst Fritz-Schubert (Fritz-Schubert Institut für Persönlichkeitsentwicklung, Heidelberg)





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Gesundheitstipps

  1. Freude an der Bewegung

    Bewegung in den Alltag zu integrieren hat nicht nur für den Körper viele erfreuliche Effekte, sondern wirkt sich auch positiv auf den Geist aus.

  2. Den Geist fordern

    Versuchen Sie über das Gewohnte hinaus immer wieder einmal sich mit neuen Dingen zu beschäftigen oder Fertigkeiten zu erlernen. So bleiben sie auch geistig fit!

  3. Emotionale Gesundheit

    Eine positive Grundhaltung und eine lebensbejahende Einstellung können manchmal kleine Wunder bewirken - auf jeden Fall aber sind sie wichtige Bausteine für ein gesundes und glückliches Leben.

Januar 2021

Nicht zu unterschätzen: Medikamente als "Stolperfalle" 


Ursachen von Stürzen sind im Alter vielfältig

Krankheiten und/oder das Alter können Muskelkraft, Gang und Balance, Reaktionsvermögen und Sensorik beeinflussen und stören.

Während das Stolpern über eine Schwelle bei einem jungen, gesunden Menschen in der Regel nicht zu einem Sturz führt, so ist dies bei einem älteren Menschen durchaus öfter der Fall.

Nicht immer ist dafür die verminderte Muskelkraft der Grund. Auch Medikamente und die damit verbundenen Neben- und Wechselwirkungen können das Sturzrisiko erhöhen.

 

Veränderte Wirkung von Medikamenten im Alter 

Im Alter verändern sich die Körperfunktionen und somit der Stoffwechsel. Er wird träger. Ältere Menschen reagieren auf Medikamente und deren Nebenwirkungen besonders sensibel. Zum einen funktionieren Leber und Niere schlechter als bei jungen Menschen, sodass Wirkstoffe langsamer abgebaut werden.

Durch den höheren Fettgehalt im Körper können außerdem fettlösliche Medikamente, zum Beispiel Beruhigungs- und Schlafmittel, sich anreichern und so einen viel höheren Wirkspiegel erreichen.


Diese Arzneimittel können zur Stolperfalle werden

Eine große Zahl an Medikamente fällt in die Gruppe FRIDs: Fall risk increasing drugs. Es handelt sich dabei also um Medikamente, die das Risiko von Stürzen vergrößern.

Harntreibende Mittel, sogenannte Diuretika, sowie einige Blutdrucksenker beispielsweise beeinflussen den Elektrolythaushalt. Das wiederum kann zu Konzentrationsschwierigkeiten, Muskelschwäche und Schwindelattacken sowie in weiterer Folge zu Gangunsicherheiten führen. Diuretika führen insbesondere dann zu Stürzen, wenn Patienten mit eingeschränkter Mobilität versuchen, zügig eine Toilette zu erreichen.

Auch manche Mittel gegen Diabetes können eine Unterzuckerung und damit ein körperliches Schwächegefühl verursachen.

Indes sorgen zahlreiche Schlaf- und Beruhigungsmittel für Benommenheit oder Desorientiertheit. Werden diese Arzneimittel in der Nacht nicht abgebaut, setzt sich ihre Wirkung am Folgemorgen fort. Auch der nächtliche Gang zur Toilette kann dadurch beeinträchtigt werden.

Gangstörungen sind auch häufige Nebenwirkungen von Antidepressiva, Neuroleptika und Antipsychotika sowie von etlichen Schmerzmitteln.

Bestimmte Antibiotika wiederum können Herzrhythmusstörungen verursachen und dadurch ebenfalls die Sturzgefahr steigern.

 

Übermedikation als Risikofaktor für Stürze

Je mehr Medikamente eine Person einnimmt, umso höher ist die Gefahr zu stürzen. Von Polypharmazie ist dann die Rede, wenn mehr als fünf Arzneimittel pro Tag eingenommen werden.

Wenn das eine Arzneimittel beruhigt, das zweite die Muskelspannung vermindert, ein drittes den Blutdruck plötzlich absinken lässt und ein viertes den Elektrolythaushalt durcheinanderbringt, ist ein Sturz meist vorprogrammiert. 

Besprechen Sie deshalb das Thema unbedingt mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin und lassen Sie prüfen, ob wirklich alle Medikamente notwendig sind oder zumindest eine Reduktion der Dosis möglich wäre.

 







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Gesundheitstipps

  1. Veränderte Wirkung von Medikamenten im Alter

    Auf Grund von körperlichen Veränderungen kann sich auch die Wirkungsweise von Medikamenten im zunehmenden Alter verändern. Bestimmte Medikamente lassen sogar das Risiko von Stürzen wachsen.

  2. Polypharmazie

    Wenn mehr als fünf Medikamente pro Tag eingenommen werden, spricht man von Polypharmazie. Je mehr Medikamente eingenommen werden, umso höher ist die Gefahr zu stürzen.
  3. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt
    Besprechen Sie das Thema mit Ihrem Arzt und klären Sie ab, ob wirklich alle einzunehmenden Arzneimittel notwendig sind oder ob sich zumindest die Dosis verringern lässt.

Dezember 2020

Gesundheitsinformationen richtig beurteilen

Gesundheitskompetenz (Health Literacy) ist ein wichtiger Eckpunkt der Gesundheit und der gesundheitlichen Chancengleichheit aller in Österreich lebenden Menschen. Sie soll die Bevölkerung dabei unterstützen, im Alltag selbstbestimmte Entscheidungen zu treffen, die ihre Gesundheit fördern. (Österreichische Plattform Gesundheitskompetenz)

Doch was bedeutet das? Informationen, die helfen sollen das Wohlbefinden bzw. die Gesundheit zu fördern und zu stärken, sollte man kritisch betrachten und folgende Fragen, für sich positiv, beantworten können

  • Den Anbieter betreffend
    • Woher kommen meine Informationen und welches Ziel, welche Interessen verfolgt der Anbieter mit diesen Informationen?
    • Ist der Anbieter fachlich kompetent, also ein qualifizierter Fachmann, oder sind diese Informationen nur Meinungsäußerungen bzw. Erfahrungsberichte von Laien?
  • Die Inhalte betreffend
    • Wie kann ich die Inhalte beurteilen?
    • Werden Quellen genannt?
    • Wird auf entsprechende Forschungen hingewiesen? Werden Zahlen genannt?
    • Werde ich auf Risiken bzw. andere Behandlungsmöglichkeiten hingewiesen? Wie alt sind die gefundenen Informationen?
    • Werde ich, bei konkreten Handlungsanweisungen, darauf hingewiesen, dass eine vorherige Rücksprache mit dem behandelnden Arzt stattfinden sollte?
  • Visueller Aufbau der Information betreffend
    • Gibt es eine entsprechende visuelle Trennung von Information und Werbung des Herausgebers? Werden die Datenschutzbestimmungen berücksichtigt?
    • Werden meine Daten über verschlüsselte/gesicherte Seiten gesendet (https statt http oder Vorhängeschloss am linken unteren Fensterrand)? Ist die Website mit Gütesiegeln oder Zertifikate versehen?




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Gesundheitstipps

  1. Kritisch sein

    Gesundheitsinformationen können dazu beitragen, das eigene Wohlergehen zu fördern und zu stärken. Doch wie kann man feststellen, ob diese Informationen vertrauenswürdig sind?


  2. Worauf man achten sollte

    Es gibt verschiedene Kriterien, anhand welchen man Gesundheitsinformationen überprüfen sollte. Dies betrifft sowohl den Anbieter, den Inhalt aber auch den visuellen Aufbau eines Beitrags. Nähere Infos dazu finden Sie im Blogbeitrag!


  3. Verlässliche Gesundheitsquellen

    Internetquellen mit verlässlichen und seriösen Informationen finden sie z.B. unter 
    www.medbusters.at
    www.medizin-transparent.at
    www.gesundheitsinformation.de
November 2020

Aktiv gegen Erkältungen

Wer kennt sie nicht, die Symptome einer Erkältung – laufende Nase, entzündeter Hals und trockener Husten. Aber warum werden manche Menschen krank und andere nicht? Schuld daran ist oft ein schwaches Immunsystem. 

Um es gar nicht so weit kommen zu lassen, sollte man laufend sein Immunsystem trainieren. Das wichtigste ist eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse, damit dem Körper alle lebensnotwendigen Vitamine und Mineralstoffe zur Verfügung stehen. Besonderes Augenmerk sollte auf ausreichendes Trinken gelegt werden, damit die Schleimhäute gut befeuchtet werden. Empfehlenswert sind Ingwer- oder Lindenblüten-Tee, denn sie regen das Immunsystem an. Regelmäßige Bewegung in der frischen Luft hilft dem Körper dabei, sich an die kälteren Temperaturen zu gewöhnen. Schlaf und regelmäßige Ruhepausen können Stress vorbeugen.

Hier erhalten Sie spezielle Tipps zur Unterstützung des Immunsystems in der Schnupfen-Saison: 

  • Nutzen Sie jede Möglichkeit Sonne zu tanken - ob auf dem Balkon, im Garten oder am Fenster. Durch die UV-Strahlung wird die Vitamin-D-Produktion angeregt und Ihre Abwehrkräfte gestärkt.
  • Achten Sie darauf, genug zu trinken. Wer zu wenig trinkt, ist nicht nur müde und ausgelaugt, sondern auch anfälliger für Infekte. Ein ausgeglichener Flüssigkeitshaushalt hilft den Schleimhäuten bei der Infekt-Abwehr.
  • Schlafen Sie ausreichend, denn ein ausgeruhter Körper ist leistungsfähiger und auch weniger anfällig für Erkältungen und andere Infekte. Meiden Sie Stresssituationen so gut es geht und achten Sie auch tagsüber auf regelmäßige Erholungspausen.
  • Tun Sie sich etwas Gutes und machen Sie Bewegung an der frischen Luft.
  • Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung, denn diese liefert dem Körper all jene Stoffe, die eine Infekt-Abwehr unterstützen. Essen Sie viel regionales Obst und Gemüse und verwenden Sie beim Kochen regelmäßig Getreide und Hülsenfrüchte.




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rückengerechte Bewegung 


Gesundheitstipps


  1. Viel Trinken und eine ausgewogene Ernährung

    Eine optimale Befeuchtung der Schleimhäute kann dazu beitragen, dass Infekte leichter abgewehrt werden können. Achten Sie zudem auf eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse.

  2. Bewegung an der frischen Luft und in der Sonne

    Dadurch wird das Immunsystem angeregt und die Abwehrkräfte gestärkt.

  3. Ausreichend Schlaf und Ruhepausen

    Ein ausgeruhter Körper ist widerstandsfähiger und damit auch weniger empfindlich gegen Erkältungen.
Oktober 2020

Kraftvoll zubeißen, genussvolles Essen und ein strahlendes Lächeln bis ins hohe Alter 


Unsere Zähne müssen im Laufe eines Lebens viel leisten. Wir brauchen sie ein Leben lang um die Speisen zu zerkleinern, zum Sprechen und nicht zuletzt für die Ästhetik.

Zähne können auch viel Schmerz verursachen, was die meisten von uns schon einmal erlebt haben. Daher ist es besonders wichtig auf seine Zähne zu achten und sie richtig zu pflegen. Man weiß heute, dass Erkrankungen der Zähne bzw. des Zahnhalteapparates stark von der täglichen Mundhygiene abhängig sind.

Der Slogan „Gesund beginnt im Mund“ ist sehr ernst zu nehmen. In den letzten 20 Jahren wurde dem Thema „Parodontitis“ (im Volksmund Parodontose – Erkrankung des Zahnhalteapparates) in Zusammenhang mit systemischen Erkrankungen, wie z.B. Diabetes und Herz- Kreislauferkrankungen, viel Aufmerksamkeit gewidmet. Es konnte dadurch nachgewiesen werden, dass Parodontitis die Allgemeingesundheit maßgeblich beeinflusst. Daher müssen wir gesunde Verhältnisse im Mund schaffen, um so unsere persönliche Gesundheitssituation zu verbessern.

Erkrankungen im Mund, wie Karies, Zahnfleischentzündungen oder Entzündungen des Zahnhalteapparates, entstehen meist durch bakteriellen Zahnbelag (Biofilm).

Implantate können für viele Menschen die Lebensqualität sehr verbessern. Doch auch in diesem Bereich kann der Segen zum Fluch werden. Wenn das Implantat nicht gut gereinigt wird, kann es zu einer Entzündung kommen (Periimplantitis) und im schlimmsten Fall muss das Implantat wieder entfernt werden.

Wer glaubt, dass das Problem Zähne mit einer Prothese erledigt ist, der irrt. Auch die „Dritten“ müssen gepflegt werden. Beläge und Zahnstein bilden sich auch auf den Prothesen und können zu schmerzhaften Druckstellen führen. Studien haben gezeigt, dass beim Tragen von nicht gereinigten Prothesen in der Nacht ein 2 bis 3-fach erhöhtes Risiko besteht an einer Lungenentzündung zu erkranken. Daher ist es unbedingt notwendig die Prothese gründlich zu reinigen!


Schöne und gepflegte Zähne strahlen Lebensfreude, Gesundheit und Schönheit aus - beachten Sie für die optimale Pflege unsere Gesundheitstipps!

 






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Gesundheitstipps

  1. Zahnreinigung - Auf was soll ich achten?

    Reinigen Sie Ihre Zähne zwei Mal täglich mit einer geeigneten Bürste und einer fluoridierten Zahnpaste. Verwenden Sie zusätzlich Bürstchen oder Zahnseide für die Zahnzwischenräume. Besuchen Sie regelmäßig Ihre Zahnärztin bzw. Ihren Zahnarzt auch wenn sie momentan keine Beschwerden haben. Lassen Sie zudem regelmäßig eine professionelle Reinigung durchführen.

  2. Zahngesundes Essen

    Die Bakterien in den Zahnbelägen lieben Zucker! Achten Sie daher darauf Süßigkeiten nicht in Form von Zwischenmahlzeiten über den Tag verteilt immer wieder zu sich zu nehmen. Dies gilt auch für den sogenannten „versteckten“ Zucker. Sehr viele, als nicht offensichtlich gekennzeichneten süße Lebensmittel (z.B. Streichkäse, Essiggurken uvm.), enthalten Zucker, da dieser ein gutes und günstiges Konservierungsmittel ist. Wählen Sie auch immer wieder feste Speisen, wie Äpfel, Karotten oder härteres Brot, da diese die Kaumuskulatur stärken und einen Reinigungseffekt haben. Nehmen Sie sich zudem ausreichend Zeit zum Essen.


  3. Richtige Reinigung der "Dritten"

    Entfernen Sie nach dem Essen alle Speisereste und reinigen Sie Ihre Prothese jeden Abend mit einer Bürste und einem milden Reinigungsmittel. Reinigen Sie dabei sowohl die Innen- als auch die Außenflächen. Füllen Sie am besten vorher das Waschbecken mit Wasser, um die Prothese bei möglichem Hinunterfallen vor einem Bruch zu schützen. Ein Einlegen der Prothese in Wasser mit Reinigungstabletten wird für eine Dauer von maximal 15 -20 Minuten empfohlen. Anschließend lassen Sie diese ausreichend trocknen. Die Prothese soll über Nacht entweder gut gereinigt getragen oder trocken gelagert werden - von einer Aufbewahrung im Wasser wird abgeraten! Bei starker Verschmutzung wird eine Grundreinigung durch den Zahnarzt empfohlen.

September 2020

Prostatakrebs-Früherkennung: Der PSA-Test


Früherkennungsuntersuchungen entdecken Krebs, solange er noch keine Beschwerden verursacht. Jedoch muss auch erwähnt werden, dass Untersuchungen Vorteile, aber auch Nachteile haben.

Für manche Männer kann eine Früherkennungsuntersuchung der Prostata mittels PSA-Test sinnvoll sein. Ob eine Früherkennung mittels PSA Test jedoch für den jeweiligen Mann sinnvoll ist, ist die persönliche Abwägung jeden Mannes.

Große wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass der PSA-Test nicht dazu geeignet ist, Todesfälle bei allen beschwerdefreien Männern in der Bevölkerung im Rahmen eines Früherkennungsprogramms zu verhindern. Es ist ihre individuelle Entscheidung, ob der Test für Sie persönlich sinnvoll ist.

Für wen ist der PSA-Test sinnvoll?

  • Wenn Sie Beschwerden haben, die auf die Erkrankung der Prostata hinweisen z.B. Probleme beim Urinieren, beim Geschlechtsverkehr oder beim Samenerguss.
  • Wenn ein Familienmitglied an Prostatakrebs erkrankt ist.

Ist der Test für Sie geeignet?

Für Personen unter 50 Jahre ist Prostatakrebs sehr selten. Wenn keine Beschwerden vorliegen und das persönliche Risiko nicht erhöht ist, wird kein PSA-Test empfohlen.

Sind sie zwischen 50 und 70 Jahren? Lassen Sie sich über Vor-und Nachteile des PSA-Test informieren. Sprechen Sie mit Ärzt*innen über ihr individuelles Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken. Ob Sie den Test durchführen lassen wollen, ist Ihre persönliche Entscheidung.

Sie sind über 70 Jahre alt? Wenn Sie keine Beschwerden haben, ist ein PSA-Test nicht empfohlen. Bei Männern im fortgeschrittenen Alter findet sich häufig Prostatakrebs, der keine Probleme verursacht. Unnötige Untersuchungen und Behandlungen können in diesem Alter mehr Schaden anrichten als der Prostatakrebs selbst.


Weitere Informationen zum PSA-Test finden Sie in der Broschüre „Information zur Prostatakrebs-Früherkennung“, sowie dem gleichnamigen Folder unter www.sozialversicherung.at/vu




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Gesundheitstipps

  1. Männergesundheit

    Früherkennungsuntersuchungen sind wichtig. Man muss aber auch bedenken, dass Untersuchungen auch Nachteile mit sich bringen können. Daher ist eine gut informierte Entscheidung über Vorteile und Nachteile sehr wichtig.

  2. Für wen ist der PSA-Test sinnvoll?

    Wenn Sie Beschwerden haben, die auf die Erkrankung der Prostata hinweisen z.B. Probleme beim Urinieren, beim Geschlechtsverkehr oder beim Samenerguss, sowie wenn ein Familienmitglied an Prostatakrebs erkrankt ist. 

  3. Für wen ist der Test geeignet?

    Im Alter zwischen 50 und 70 Jahren ist es die persönliche Entscheidung jeden Mannes, ob ein PSA-Test durchgeführt wird. Ausreichende Information über die Vorteile, aber auch die Nachteile ist für eine gut informierte Entscheidung wichtig. Im Alter von über 70 Jahren wird der PSA-Test nicht empfohlen - Unnötige Untersuchungen und Behandlungen können in diesem Alter mehr Schaden anrichten als der Prostatakrebs selbst. 
September 2020

Stürze vermeiden


Ältere Menschen neigen aus verschiedenen Gründen dazu, häufiger zu stürzen als Jüngere. Die Folgen sturzbedingter Verletzungen sind meist weit schwerwiegender als bei jüngeren Menschen, so verlaufen die Heilungsprozesse bei hüftnahen Oberschenkelfrakturen oft langsam und kompliziert und münden oftmals in dauernde Pflegebedürftigkeit.

 

Stürze sind die Folge eines komplexen Zusammenspiels von mehreren Faktoren, unter denen die nachlassende Muskelmasse und -kraft, der Verlust an Koordinationsvermögen (Gleichgewichtsfähigkeit, Reaktions-, Orientierungsfähigkeit), die verminderte Sinnesleistung sowie Stolperfallen in der unmittelbaren Umgebung die auffälligsten Verursacher sind.

Moderate und regelmäßige körperliche Aktivität (siehe BLOG Februar 2020: „Bis ins hohe Alter beweglich und mobil bleiben!“) fördert Wohlbefinden, Gesundheit und vermindert auch das Sturzrisiko. Eine gezielte und richtig dosierte Beanspruchung der Gleichgewichtsfähigkeit scheint sinnvoll, da auch im Alter diesbezüglich durchaus positive Effekte zu erwarten sind.

Wenn wir uns bewegen, nehmen wir viele Informationen und Reize über unsere Sinnesorgane (Sehen, Hören, Gleichgewichtsorgan, Tiefensensibilität) auf und reagieren so darauf, dass wir stets im Gleichgewicht bleiben. Verschlechtert sich die Sinnesleistung und/oder kommen noch zusätzlich „äußere“ Risikofaktoren wie Stolperschwellen oder schlechte Raumbeleuchtung hinzu, werden die Bewegungen deutlich unsicherer.

Häufig entstehen bei den Betroffenen Ängste und das führt insofern zu einem Teufelskreis, als dass die Vermeidung von körperlicher Aktivität den Abbau von Muskelmasse und -kraft beschleunigt, was wiederum das Sturzrisiko erhöht. Eine der Sehstärke entsprechenden Brille, ein individuell abgestimmtes Hörgerät und gutes Schuhwerk wirken unterstützend und tragen wesentlich zum sicheren Gehen und Bewegen bei.

Die vorschriftsmäßige Einnahme von Medikamenten sowie regelmäßige, ärztliche Abklärung ist nicht nur hinsichtlich der gewünschten Wirkungsweise der Arzneimittel unumgänglich, sondern kann auch bei unpassender Medikation zu Schwindel, Bewegungs- und Koordinationsschwierigkeiten und erhöhtem Sturzrisiko führen.

 

FAZIT: Ein großer Teil der Risikofaktoren für (gehäuftes) Sturzgeschehen kann mit relativ einfachen und leicht umsetzbaren Maßnahmen minimiert werden. Stürze lassen sich in ihrer Zahl reduzieren. Einerseits, indem die Risiken auf der Umweltseite (Beleuchtung, Türschwellen, Stufenkanten, standunsichere Möbel, fehlende Armstützen, uvm.) beseitigt werden, andererseits durch gezielte körperliche und geistige Aktivität.

 

Vorbeugen ist besser als Heilen!

 


Quellen:

Icks A., Becker C., Kunstmann W. (2005) Sturzprävention bei Senioren. Eine Interdisziplinäre Aufgabe. Deutsches Ärzteblatt/Jg. 102/Heft 31 – 32/8. August 2005

Jansenberger H. (2011) Sturzprävention in Therapie und Training. Thieme Verlag. Stuttgart.

Verein Sicheres Tirol (2012) Ratgeber für ein selbstständiges und unfallfreies Wohnen

WHO Global Report on Falls Prevention in Older Age (2007) Abgerufen von http://www.who.int/ageing/publications/Falls_prevention7March.pdf



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Gesundheitstipps

  1. "Wer rastet, der rostet!"

    Nutzen Sie jede Möglichkeit sich zu bewegen. Bleiben Sie körperlich und geistig aktiv. Schulen Sie vor allem Ihr Koordinations-, Reaktions- und Gleichgewichtsvermögen. Ein Physiotherapeut oder Sportwissenschaftler kann Ihnen bei der Umsetzung helfen. Broschüren zum Thema hier.

  2. Nutzen Sie die Vorsorgeuntersuchung

    Nicht nur Ihr Auto muss regelmäßig zum Service! Im Rahmen der jährlichen Vorsorgeuntersuchung (Gesundenuntersuchung) wird ab dem 65. Lebensjahr vermehrtes Augenmerk auf Hör- und Sehleistung gelegt. Fast ein Drittel der über 65-jährigen leidet an einer Hörstörung oder Sehbeeinträchtigung. Nachlassendes Hörvermögen wird von vielen Menschen nicht rechtzeitig erkannt. Informieren Sie sich diesbezüglich bei Ihrem Vertrauensarzt.

  3. Passen Sie ihre Wohnung jetzt an!

    Passen Sie Ihre Wohnung an und entfernen Sie Fallen jetzt - verschieben Sie das nicht auf später! Holen Sie sich Rat von Expertinnen und Experten (z. Bsp. Ergotherapeut/-innen). Laut dem Verein „Sicheres Tirol“ reicht schon ein einziger Hausbesuch eines/r Ergotherapeuten/in mit einer entsprechenden Wohnraumabklärung aus, um das Sturzrisiko um 50 % zu senken.

August 2020

Sicheres E-Bike-Fahren - so profitiert die Gesundheit!

 


E-Bikes ermöglichen Bewegung und Sport im Freien für jedes Alter und Fitnesslevel. Durch die Unterstützung des Elektromotors können somit Steigungen oder längere Ausfahrten ohne größere Probleme bewältigt werden und je nach körperlichem Fitnesslevel kann man mehr oder weniger den „elektronischen Rückenwind“ in Anspruch nehmen.

Ein ideales Sportgerät für Personen jeden Alters, um körperlich fit zu bleiben!

 

Was sind nun die wichtigsten gesundheitlichen Vorteile des E-Bikens?

 

Einer der wesentlichsten Benefits ist die Stärkung des Herzkreislaufsystems, sowie die bessere Durchblutung des Herzmuskels. Zusätzlich werden die Blutgefäße nach dem Sport erweitert und der Blutdruck sinkt. Gleichzeitig steigt das „gute“ HDL-Cholesterin, welches vor Gefäßverengung schützt und das „schlechte“ LDL-Cholesterin wird gesenkt.

Insgesamt wird durch regelmäßige körperliche Aktivität das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall deutlich reduziert.

Ebenso interessant sind die positiven Effekte des „Radelns“ für Personen mit Typ-2-Diabetes. Durch die Bewegung wird der Zucker besser in die Muskulatur aufgenommen, man nimmt Gewicht ab und benötigt schlussendlich weniger blutzuckersenkende Medikamente.

Erwähnenswert ist außerdem, dass das E-Bike gerade für Personen mit Gelenkproblemen das ideale Sportgerät darstellt, da das eigene Körpergewicht nicht selber bewegt werden muss, die Kniegelenke geschont werden und bei regelmäßigem Training der Gewichtsabbau hervorragend gefördert wird. Apropos Kniegelenke – durch den „runden Tritt“ und der damit verbundenen relativ geringen Gelenksbelastung wird das Knie durch die Gelenksflüssigkeit gut mit Mineralstoffen versorgt und die gesunde „Ernährung“ für die Knorpelschicht wird verbessert.

Personen mit schwächerer Beinmuskulatur können diese durch das E-Bike-Fahren sehr gut aufbauen, um im Alltag wieder mehr Kraft zu haben und sich so, z.B. beim Stiegen steigen, wieder sicherer fühlen. Dazu als Tipp: versuchen Sie im Flachen erstmal den E-Motor für 30-60 Sekunden auf die schwächste Unterstützung und einen schwereren Gang einzustellen, damit die Beinmuskulatur richtig gefordert wird. Dann wieder ein paar Minuten locker weiter treten und anschließend den gleichen Ablauf 3-4x wiederholen.

Grundsätzlich ist zu empfehlen, dass Seniorinnen und Senioren vor Wiederaufnahme von sportlichen Aktivitäten eine ärztliche Untersuchung ihres körperlichen Gesundheitszustandes vornehmen sollen, um sicherzustellen, dass diese aus ärztlicher Sicht uneingeschränkt möglich sind.

Ein Tipp zum Schluss:
Versuchen Sie, wenn möglich, zwei Mal pro Woche eine Radtour mit etwa einer bis eineinhalb Stunden Dauer einzuplanen, um langfristig fit zu bleiben. Beginnen Sie dabei mit einfacheren Routen im Flachen und tasten Sie sich immer etwas weiter voran. Sie werden sehen – die positiven Effekte auf Körper und Geist werden sich bald bemerkbar machen!






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Gesundheitstipps

  1. Aktiv werden mit E-Bike-Fahren

    E-Bikes ermöglichen Bewegung und Sport im Freien für jedes Alter und Fitnesslevel. Steigungen oder längere Ausfahrten können mithilfe des Elektromotors ohne größere Probleme bewältigt werden und der „elektronischen Rückenwind“, je nach individueller Kraft und Ausdauer, mehr oder weniger in Anspruch genommen werden.


  2. Reduziertes Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall

    E-Bike-Fahren stärkt das Herzkreislaufsystem und trägt somit zur besseren Durchblutung des Herzmuskels bei. Zusätzlich werden die Blutgefäße nach dem Sport erweitert und der Blutdruck sinkt.


  3. E-Bike als gelenkschonendes Sportgerät

    Das eigene Körpergewicht muss nicht selber bewegt werden, die Kniegelenke werden geschont, und bei regelmäßigem Training ist E-Bike-Fahren zum Gewichtsabbau hervorragend geeignet.


  4. Die richtige Starttechnik - Ein Tipp von der Rad-Fahrschule Easy Drivers

    Der 4-Schritte-Start (Beide Bremsen ziehen/Pedal richten/Druck ausüben/Bremsen lösen) ist in Kombination mit dem Pedelec-System (E-Bike) besonders effizient. Eine richtige Starttechnik ist der erste Schritt zu einem sicheren E-Bike Ausflug!
Juli 2020

Seelische Ausgeglichenheit durch Genuss und Ruheinseln

 


Genießen tut gut!

Was als Genuss empfunden wird, ist subjektiv und somit individuell unterschiedlich. 
Die meisten verbinden mit Genuss den Geschmackssinn. Tatsächlich sind aber alle unsere Sinne, wie Riechen, Hören, Tasten, Sehen, Schmecken daran beteiligt.
Um zu genießen, muss man sich bewusst auf den Genuss konzentrieren und auf Abwechslung achten.

 

Bewusst Genießen kann man lernen!

Genuss ist immer möglich und man braucht dafür keine großen finanziellen Ausgaben, denn unser Alltag ist voll von Genussmomenten. Genussfähigkeit heißt, sich ab und zu etwas zu gönnen, sich etwas Gutes erlauben.  
Versuchen Sie Ihre Aufmerksamkeit ganz bewusst auf eine Tätigkeit oder einen Gedanken zu lenken.


Schaffen Sie sich Ruhe-Inseln im stressigen Alltag! 

Richtig entspannen und abschalten fällt vielen schwer. Damit Ihnen das Abschalten am Abend leichter fällt, bauen Sie einfach während des Tages kleine Erholungspausen ein - zum Beispiel folgende Übung:  

Setzen Sie sich aufrecht auf den Sessel. Achten Sie darauf, dass der Rücken frei ist, lehnen Sie sich bitte nicht an. Legen Sie die Fingerspitzen beider Hände aneinander: Zeigefinger an Zeigefinger, Ringfinger an Ringfinger etc. Die Daumen nach oben, die Finger nach vorne. Die Hände halten Sie vor Ihren Brustkorb oder Bauch.
Atmen Sie nun ruhig ein und aus und spüren Sie, wie der Atem durch Ihren Körper fließt. Bei jedem Einatmen entfernen Sie nun ein Fingerpaar voneinander, beim Ausatmen berühren sich die Finger wieder. Fangen Sie mit den Zeigefingern an und gehen Sie so alle Finger nacheinander durch
Machen Sie diese Übung 5 Minuten lang.

Sie werden sehen: Die Übung wirkt entspannend und erfrischend.






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Gesundheitstipps

  1. Nehmen Sie sich Zeit!

    Gerade wenn der Stress oft den Alltag bestimmt - nehmen Sie sich bewusst Zeit für Genussmomente.


  2. Weniger ist mehr

    Ein Überangebot von Dingen, die wir mögen, erhöht nicht den Genuss – im Gegenteil. Vorfreude hingegen setzt Glückshormone im Körper frei.


  3. Genussfähigkeit kann man trainieren

    Was können Sie im Moment spüren, riechen, schmecken, sehen und hören? Halten Sie beim Essen immer wieder kurz inne und versuchen Sie die einzelnen Geschmackskomponenten zu erschmecken!


Juni 2020

Die goldenen Lebensjahre

 

Jedes Lebensjahr birgt neue Möglichkeiten und neue Aufgaben. So gestaltet sich auch das Altern als etwas durchaus Positives. Es entstehen neue Ideen, neue Vorlieben und neue Kontakte, aber auch eine meist engere Verknüpfung familiärer Kontakte. Eine Zeit in der man sich selbst verwirklichen und ganz neu besinnen kann. Die Lebenserfahrung der Senioren wird im Familien- und Freundeskreis hoch geschätzt und somit kann ein wertvoller Beitrag für andere geleistet und eine neue Rolle eingenommen werden. Denn wer hat heutzutage bereits mehr erlebt und mehr Herausforderungen gemeistert als Oma und Opa? Natürlich spielt dabei der Gesundheitszustand eine wesentliche Rolle. Daher ist es umso wichtiger sich seiner Gesundheit, unabhängig vom Alter, bewusst zu sein und diese aktiv zu fördern.

Stütze der Gesellschaft

Oft wird in vielen Bereichen die Bedeutung der Älteren für unsere Gesellschaft unterschätzt. Dies gilt nicht nur für den privaten Bereich. Seniorinnen und Senioren stellen im Bereich der freiwilligen Tätigkeit eine tragende Stütze der Gesellschaft dar. Ohne sie würden viele Strukturen, die von ehrenamtlicher Tätigkeit abhängig sind, nicht funktionieren. Auch im Bereich der Alten- und Pflegeheime spielen sie eine tragende Rolle. Insbesondere, weil sie sich wohl besser als jede andere Altersgruppe in die Bewohner einfühlen können. Nicht zu vergessen ist die alles umfassende Hilfestellung im familiären Bereich. Hier reicht die Unterstützung von der Kinderbetreuung bis zu Beratung in jeglicher Hinsicht. Es scheint für jeden von uns Normalität geworden zu sein, dass Oma und Opa allseits bereit sind. Gerade jetzt wird uns schmerzlich bewusst wie selbstverständlich wir alle diese Tatsache nehmen und wie sehr diese Unterstützung in Zeiten der Krise abgeht.

Aktives Altern

Was braucht es denn nun um Gesundheit bis ins hohe Alter zu ermöglichen? Ob man gesund altert, hängt sowohl von den gesundheitlichen Rahmenbedingungen und gesellschaftlichen Verhältnissen, als auch dem persönlichen Verhalten und dem eigenen Gesundheitsbewusstsein ab. Sportliche Betätigung, eine gesunde Ernährung und ein intaktes soziales Umfeld sind dafür wesentlich, aber auch psychologische Faktoren können in diesem Lebensabschnitt wegweisend sein: wertvolle Tipps für Ihr seelische Wohlbefinden im Alter finden Sie in unseren Gesundheitstipps.






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Achtung Zecken 


Gesundheitstipps

  1. Versuchen Sie etwas Neues!

    Oft fällt es schwer, im Alltag aus den gewohnten Routinen auszubrechen. Ab und zu etwas Neues auszuprobieren, macht jedoch nicht nur Spaß, sondern hilft auch seinen Horizont zu erweitern und den Geist auf Trab zu halten. Fangen Sie dabei klein an und hanteln sich immer ein bisschen weiter hoch – Sie werden sehen wie viel neue Energie und Lebensfreude es mit sich bringt, hin und wieder die Komfortzone zu verlassen.


  2. Die Kraft der positiven Einstellung

    Gesundheit beginnt im Kopf! Positives Denken ist zwar nicht angeboren, mit ein paar einfachen Tricks lässt es sich jedoch erlernen. Halten Sie sich immer die positiven Seiten des Älterwerdens, wie Selbstbestimmtheit und Freiheit, vor Augen und genießen Sie die gewonnene Zeit bewusst für sich. Wer dem Alter mit Optimismus und Leichtigkeit entgegensieht, altert nicht nur gesünder, sondern kann dadurch sogar seine Lebenserwartung erhöhen.


  3. Verwirklichen Sie sich selbst!

    Gibt es etwas, dass Sie schon immer machen wollten, aber nie Zeit dafür gefunden haben? Jetzt ist der richtige Zeitpunkt dafür! Widmen Sie sich den Dingen, die Sie immer aufschieben mussten –der Neugestaltung des Gartens, dem Erlernen einer neuen Sprache oder dem freiwilligen Engagement für Mitmenschen – vieles ist möglich. Gehen Sie in sich und lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf. Es zahlt sich aus!


Mai 2020

Corona - auch eine Krise für die Psyche

Seit Wochen beschäftigt uns das Corona-Virus und die damit verbundenen Folgen bestimmen viele Bereiche unseres Lebens. Auch wenn die drastischen Einschränkungen unseres Alltags weitestgehend vorüber sind, bleibt bei vielen, gerade in den Risikogruppen, die Angst, vor einer Ansteckung, Krankheit und Isolation bestehen. Es gilt nun, wieder wohlüberlegte Schritte in das normale Alltagsleben zu gehen.

Mehr denn je ist jetzt die Eigenverantwortung jeder und jedes Einzelnen gefordert. Wo nicht mehr alles gesetzlich geregelt und vorgegeben wird, was neben all der Einschränkung auch ein gewisses Sicherheitsgefühl gibt, ist jetzt wichtig, das eigene Risiko und das seines Umfeldes abzuschätzen und selbst wieder mehr Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen. Da uns Corona noch einige Zeit begleiten wird, gilt es jetzt einen Weg zu finden, damit umgehen zu lernen und einen Mittelweg zwischen Panik und Verdrängung in einer Kombination zwischen Sorge und Solidarität zu finden.

Wir könnten nach der Krise Dinge, die wir bisher für selbstverständlich hielten, zumindest eine gewisse Zeit lang wieder schätzen und im besten Fall mehr Dankbarkeit für diese empfinden, da wir als Gesellschaft die Erfahrung ihrer Nichtselbstverständlichkeit gemacht haben. Wir könnten ein viel stärkeres Bewusstsein für die grundlegende Verletzlichkeit der schwächeren Mitglieder in unserer Gesellschaft haben. Wenn die Jüngeren Verantwortung für die Älteren übernehmen, die Starken für die Schwachen, dann stärkt das den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Ebenso kann das erfolgreiche Überstehen einer Krise sowohl die individuelle Selbstwirksamkeit als auch die Resilienz stärken, was uns langfristig durchaus zufriedener machen könnte.

Corona und die damit verbundenen Einschränkungen lösen bei allen Menschen unterschiedliche Gefühl aus, z.B. Verwirrung, Hilflosigkeit, Einsamkeit, Angst oder Stress. Dies ist absolut verständlich, kann aber auch zu viel sein und als große Belastung empfunden werden. Nehmen Sie daher Ihre eigenen Gefühle wahr und ernst und versuchen Sie, diese auszudrücken und bei Bedarf z.B. mit einer nahen Bezugsperson darüber zu sprechen. Scheuen Sie sich nicht, professionelle Hilfe auch in Form eines Anrufs bei einer Hotline in Anspruch zu nehmen, wenn alles zu viel wird.

Behalten Sie das Positive im Blick! Die Zeit schafft auch die Möglichkeit, uns auf Dinge zu besinnen, die uns Freude machen: Gönnen Sie sich jetzt zum Beispiel einfach mehr Ruhe, gehen Sie spazieren, gestalten Sie Ihre Wohnung um, nehmen Sie frühere Hobbies wieder auf, kochen Sie neue Gerichte, lesen Sie ein Buch oder genießen Ihre Lieblingsmusik oder -filme. Planen Sie bewusst diese positiven Aktivitäten in Ihrem Alltag ein! Sie können dabei helfen, unser Wohlbefinden in diesen schwierigen Zeiten zu steigern und somit auch dazu beitragen, unsere Ängste nicht dominieren zu lassen

Nutzen Sie aber trotz aller Lockerungen weiterhin die einfachen Möglichkeiten, um Ihr Erkrankungsrisiko zu vermindern, z.B. durch regelmäßiges Händewaschen und dem Einhalten eines entsprechenden Sicherheitsabstandes.

In diesem Sinne: Pflegen Sie Ihre sozialen Kontakte, halten Sie Abstand und bleiben Sie gesund!


Quellen:

BÖP (2020): COVID-19: Wie Sie häusliche Isolation und
Quarantäne gut überstehen (www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Die-Corona-Krise-gut-ueberstehen.html) 

Institut für Kommunikation und Gesellschaft (2020): Die psychologischen Folgen der Coronakrise (www.institut-kommunikation-gesellschaft.de/die-psychologischen-folgen-der-coronakrise/)




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Achtung Zecken 


Gesundheitstipps

  1. Medienkonsum: bewusst, ausgewählt und limitiert

    Wir füttern unsere Ängste täglich, wenn wir versuchen, möglichst alle Nachrichten zur Corona-Krise zu verfolgen. Das tun wir oft, um ein Gefühl von Kontrolle zu erhalten. Andererseits verstärken aber permanente Katastrophenmeldungen und eine andauernde Informationsflut die Grundangst. Vermeiden Sie daher ununterbrochenen Medienkonsum, denn es genügt auch, sich einmal am Tag durch eine seriöse Quelle über das Nötigste zu informieren.


  2. Bleiben Sie in Bewegung!

    Körperliche Aktivität hält uns nicht nur fit, sie wirkt sich auch positiv auf unsere Psyche aus. Nehmen Sie sich daher zum Beispiel tägliche Spaziergänge vor, suchen Sie sich eine Jogging-Runde, machen Sie Dehn-und Atemübungen. Zudem helfen Entspannungsübungen dabei, Ängste zu reduzieren. Nutzen Sie dafür auch gerne unsere Angebote, die Ihnen dabei helfen, Ihre Bewegungseinheiten auch zu Hause durchführen zu können.


  3. Halten Sie Kontakt!

    Verbundenheit mit der Familie oder dem Freundeskreis gibt Halt und zeigt uns, dass wir nicht alleine sind. Auch wenn persönliche Begegnungen nun wieder leichter möglich sind, können Sie auch neue Wege dafür nutzen. Das können regelmäßige Anrufe, der Austausch per Mail oder über einen Video-Chat sein. Warten Sie nicht nur darauf, dass sich jemand bei Ihnen meldet, sondern werden Sie auch selbst aktiv.
April 2020

Empfehlungen zur Zeckenimpfung 

In Europa gehört Österreich zu den Ländern, die am stärksten von FSME-übertragenden Zecken betroffen sind. Obwohl die Fallzahlen auf Grund der Durchimpfungsrate während der letzten 40 Jahren stetig sinken, kam es vor allem seit dem Jahr 2018 wieder zu einem Anstieg von FSME-Erkrankungen (Frühsommer-Meningoenzephalitis oder Zeckenenzephalitis). Es wird davon ausgegangen, dass sich die Verbreitungsgebiete, auch im Zusammenhang mit dem Klimawandel, erweitert haben und die Zecken nun auch in immer höhere Seehöhen wandern. 

Dies ist kein geographisches Phänomen, denn in Österreich ist kein Bundesland frei von FSME. Gerade deshalb ist die FSME Impfung für alle in Österreich lebenden Personen zu empfehlen. 

Zecken halten sich vor allem in Wäldern, Gebüschen und höheren Gräsern und Laub auf. Ihre Krankheitserreger übertragen Zecken durch einen Stich, da sie sich von Mensch- und Tierblut ernähren. Die Krankheiten treten dabei überwiegend zwischen Frühling und Spätherbst auf und erreichen ihren Höhepunkt im warmen Hochsommer

Dabei können bei Stichen neben FSME auch Lyme-Borreliose und weitere seltene Erkrankungen übertragen werden. Derzeit gibt es keine Möglichkeit FSME zu behandeln. Es können nur die Symptome behandelt werden.

 

Wie kann man sich schützen?

Der einzig wirksame Schutz gegen FSME ist die Impfung. Die in Österreich verfügbaren FSME-Impfstoffe sind laut den Empfehlungen des Impfausschusses des Obersten Sanitätsrates gleichwertig und bieten Schutz vor allen bekannten Subtypen des FSME-Virus. 

Der Impfstoff ist gut verträglich. Da es sich bei der FSME-Impfung um einen Totimpfstoff handelt, dieser also kein vermehrungsfähiges Material enthält, kann die Impfung auch keine FSME-Erkrankung auslösen. 

Um einen sicheren Impfschutz zu gewährleisten, sind drei Teilimpfungen notwendig, die sogenannte Grundimmunisierung. Danach sind Auffrischungsimpfungen empfohlen. 

Menschen ab dem 60. Lebensjahr sollen jedoch alle drei Jahre eine Auffrischung erhalten. 

Zudem gibt es verschiedene präventiven Ansätze, die das Risiko eines Zeckenbisses minimieren können. Dazu gehören vor allem das Tragen langer, gut abschließender Bekleidung und das Meiden von Unterholz. Zudem sollten nach einem Aufenthalt in Wäldern der Körper gründlich nach möglichen, unbemerkten Stichen abgesucht werden. Dabei sollte auch auf die Zeckenkontrolle bei Haustieren nicht vergessen werden. Gefundene Zecken sollten so schnell wie möglich mit einer geeigneten Pinzette entfernt werden.


Zusammengefasst:

Eine FSME Impfung ist für ältere Menschen, ab 60 Jahren, weiterhin empfohlen. Der Impfstoff bleibt derselbe, wie bei jüngeren Erwachsenen. Einzig das Impfintervall wird laut aktuellen Empfehlung, von fünf auf drei Jahre verkürzt. Der Impfstoff ist gut verträglich. 

Nicht geimpft werden soll bei akuten, fieberhaften Erkrankungen. Auch Allergien gegen Komponenten des Impfstoffes und gegen Hühnereiweiß stellen eine relative Gegenanzeige dar. Am besten fragen Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, ob Sie geimpft werden können. 

Weiterführende, aktuelle Empfehlungen zur Impfung finden Sie im österreichischen Impfplan.

 

Quelle:

https://www.sozialministerium.at/Themen/Gesundheit/Uebertragbare-Krankheiten/Infektionskrankheiten-A-Z/Frühsommer-Meningoenzephalitis-(FSME).html


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Achtung Zecken 


Gesundheitstipps

  1. regelmäßige Auffrischung

    Der einzig wirksame Schutz gegen FSME ist die Impfung. Nach der Grundimmunisierung sollen Personen über 60 Jahren alle drei Jahre eine Auffrischung erhalten.  


  2. Schutz durch Bekleidung

    Schützen Sie sich beim Aufenthalt in Wäldern zusätzlich durch lange, gut abschließende Bekleidung und meiden Sie das Unterholz. 


  3. Körper-Kontrolle

    Suchen Sie Ihren Körper gründlich ab, da Zeckenstiche oft nicht bemerkt werden. Vergessen Sie auch nicht ihre Haustiere entsprechend zu kontrollieren.
März 2020
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März 2020

Informationen zum Coronavirus 


Spätestens seit den ersten bestätigten Fällen in Europa ist das Thema auch in Österreich allgegenwärtig: das Coronavirus. Doch was verbirgt sich hinter dem Namen, wie gefährlich ist das Virus und wie kann man sich schützen?

 

Was ist das Coronavirus?

Die Coronaviren, welche schon seit Jahrzehnten bekannt sind, können unterschiedliche Krankheiten auslösen. Das neue Coronavirus mit der Bezeichnung Sars-CoV-2 tauchte in China im Dezember vergangenen Jahres auf und wurde Anfang 2020 erstmals identifiziert. Bis Ende Februar wurden Infektionen in mehr als 30 Ländern auf allen Kontinenten gemeldet. Als besonders stark betroffen gelten neben China bislang Südkorea, Iran und Italien.

Welche Symptome treten auf?

Häufige Anzeichen einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sind u. a. Fieber, Husten, Kurzatmigkeit und Atembeschwerden. In schweren Fällen kann die Infektion eine Lungenentzündung, ein schweres akutes Atemwegssyndrom, Nierenversagen und sogar den Tod verursachen. Es gibt auch milde Verlaufsformen (Symptome einer Erkältung) und Infektionen ohne Symptome.

Wie wird das Virus übertragen und wie verläuft die Erkrankung?

Das Virus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Das geschieht wahrscheinlich über Tröpfcheninfektionen, also durch das Einatmen von Erregern aus der Luft, wenn ein Erkrankter etwa hustet oder niest. Neben Speichel könnten auch Ausscheidungen (Harn, Stuhl) und Körperflüssigkeiten ansteckend sein. Zudem kann das Virus bereits während der Inkubationszeit (Dauer zwischen Ansteckung und Ausbruch der Krankheit) von bis zu 14 Tagen übertragen werden. Das heißt, das Virus wird übertragen, noch bevor ein Erkrankter Symptome gezeigt hat, was die Gefahr einer Ansteckung erhöht.

Wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Ende Februar mitteilte, erholen sich Betroffene mit einem leichten Krankheitsverlauf in der Regel binnen zwei Wochen. Bei Patienten mit einem schweren Verlauf kann es zwischen drei und sechs Wochen dauern, bis die Krankheit wieder abklingt. Es ist davon auszugehen, dass die Betroffenen während der gesamten Erkrankungszeit ansteckend sind. 

Wie kann man sich schützen?

Es werden die gleichen Maßnahmen empfohlen, die auch grundsätzlich zur Vermeidung von Ansteckungen mit Erkältungen und Grippe gelten:

  • Regelmäßiges Händewaschen - mindestens 20 Sekunden lang sorgfältig mit Seife unter fließendem Wasser waschen und anschließend mit einem sauberen Tuch trocknen, wenn möglich in öffentlichen Toiletten den Wasserhahn mit einem Papiertuch oder dem Ellenbogen schließen.
  • Beim Husten oder Niesen mindestens ein bis zwei Meter Abstand von anderen Personen halten und sich möglichst wegdrehen; dabei am besten in ein Einwegtaschentuch oder in die Armbeuge niesen oder husten, möglichst nicht in die Hand, weil so Viren und Bakterien verteilt werden können.
  • Direkten Kontakt zu Erkrankten möglichst meiden.

 

Quelle:

AGES - Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH. Ein Unternehmen der Republik Österreich. Eigentümer sind das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz und das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus.






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rückengerechte Bewegung 


Gesundheitstipps

  1. Regelmäßiges Händewaschen

     Mindestens 20 Sekunden lang sorgfältig mit Seife unter fließendem Wasser waschen und anschließend mit einem sauberen Tuch trocknen, wenn möglich in öffentlichen Toiletten den Wasserhahn mit einem Papiertuch oder dem Ellenbogen schließen


  2. Husten- und Niesetikette

    Beim Husten oder Niesen mindestens ein bis zwei Meter Abstand von anderen Personen halten und sich möglichst wegdrehen; dabei am besten in ein Einwegtaschentuch oder in die Armbeuge niesen oder husten, möglichst nicht in die Hand, weil so Viren und Bakterien verteilt werden können.


  3. Kontakt

    Direkten Kontakt zu Erkrankten möglichst meiden.
Februar 2020

Bis ins hohe Alter beweglich und mobil bleiben!

Regelmäßige Bewegung trägt entscheidend zu Selbstständigkeit und Lebensqualität bei. Mobil zu bleiben hat im Alter auch eine große Bedeutung für die selbstbestimmte Teilhabe am sozialen Leben. Auch wenn Ihnen Bewegung nicht mehr so leicht fällt wie früher, denken Sie daran: es ist nie zu spät den ersten Schritt zu tun! Wichtig dabei ist eine Kombination aus Ausdauerbewegung und muskelkräftigender Bewegung. Versuchen Sie regelmäßige Bewegung in ihren Alltag einzubauen.

Die folgenden Österreichischen Empfehlungen für gesundheitswirksame Bewegung (Hrsg: Fonds Gesundes Österreich, 2012) für Frauen und Männer ab dem 65. Lebensjahr richten sich auch an Personen mit chronischen Erkrankungen, welche die Bewegungsfähigkeit nicht unmittelbar betreffen.


Ältere Menschen sollten um die Gesundheit zu fördern und aufrechtzuerhalten:

….mindestens 150 Minuten (2 ½ Stunden) pro Woche Bewegung mit mittlerer Intensität machen (d.h. während der Bewegung sollten Sie noch gut sprechen aber nicht mehr singen können). Für Einsteiger/innen wird empfohlen: Zügiges Gehen, Gartenarbeit, Nordic Walking, Wassergymnastik, Fahrrad fahren u.a.

ODER

….75 Minuten (1 ¼ Stunden) pro Woche Bewegung mit höherer Intensität machen (d.h. während der Bewegung sind nur noch kurze Wortwechsel möglich). Mögliche Beispiele dafür sind: Schwimmen, Tanzen, Bergwandern, Langlaufen u.a.

UND

….. an zwei oder mehr Tagen der Woche muskelkräftigende Bewegungen mit mittlerer oder höherer Intensität durchführen, bei denen alle großen Muskelgruppen beansprucht werden. Darunter sind körperliche Aktivitäten zu verstehen, bei denen das eigene Körpergewicht (z.B. Liegestütz), Gewichte oder andere Hilfsmittel (z.B. elastisches Band) als Widerstand eingesetzt werden.

ZUSÄTZLICH

körperliche Aktivitäten ausüben, die das Gleichgewichtsvermögen erhalten oder verbessern, um die Sturzgefahr zu reduzieren (z.B. auf den Fersen oder Zehenspitzen gehen, auf einem Bein stehen). Wussten Sie, dass jeder Dritte über 65 Jahre aus den unterschiedlichsten Gründen einmal pro Jahr stürzt? Ein gezieltes Training von Kraft, Koordination und Gleichgewicht kann das Sturzrisiko im Alter verringern.


Mit Bewegung sind körperliche Aktivitäten gemeint, bei denen große Muskelgruppen beteiligt sind. Idealerweise sollte die Aktivität auf möglichst viele Tage der Woche verteilt werden und jede Einheit sollte mindestens zehn Minuten am Stück dauern. Es gibt vielfältige Möglichkeiten sich im Alltag ausreichend zu bewegen und die für sich passende/n Bewegungsart/en zu finden. Versuchen Sie regelmäßige Bewegung in ihren Alltag einzubauen (sh. Gesundheitstipps), dann haben Sie schon einen wichtigen Schritt getan. In der Gruppe kann Bewegung noch mehr Spaß machen und ihre Motivation steigern. Vielleicht haben Sie die Möglichkeit sich einem Gymnastikkurs oder einem Tanzkurs für Senioren anzuschließen, fragen Sie in Ihrer Gemeinde nach. Auch bei körperlichen Beeinträchtigungen gilt: Ein bisschen Bewegung ist besser als keine! Allerdings sollten Personen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie Herzerkrankungen, Diabetes oder Übergewicht medizinische Beratung einholen bevor man beginnt die Bewegungsempfehlungen umzusetzen! Sie sollten keinesfalls eine Überforderung riskieren und Bewegung oder auch spezielle Übungen sollen auf keinen Fall Schmerzen verursachen. Im Zweifelsfall gilt: machen Sie eher zu wenig als zu viel, dafür aber regelmäßig.






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rückengerechte Bewegung 


Gesundheitstipps

  1. Bewegung im Alltag

    Legen Sie ihre täglichen Wege wenn möglich zu Fuß zurück (z.B. zur Apotheke, zum Einkaufen) oder fahren Sie mit dem Fahrrad.


  2. Kräftigung und Koordination

    Bauen Sie Kräftigungs- und Koordinationsübungen in Ihren Tagesablauf ein (z.B. Treppensteigen, Übungen während des Fernsehens am Abend z.B. mit einem elastischen Band).


  3. Gleichgewicht

    Üben Sie zusätzlich Aktivitäten aus die das Gleichgewichtsvermögen erhalten oder verbessern, um die Sturzgefahr zu reduzieren (z.B. zwischendurch auf den Fersen oder Zehenspitzen gehen, auf einem Bein stehen während des Zähneputzens).
Januar 2020

Starten Sie rauchfrei ins neue Jahr!


Rauchfrei zu werden ist der Wunsch vieler Raucherinnen und Raucher, die Hälfte aller Rauchenden sind mit ihrem Verhalten unzufrieden. Auch der strenger werdende Nichtraucherschutz (Stichwort rauchfreie Gastronomie) gibt für viele den Anlass, ihr Rauchverhalten zu überdenken. Aber wie kann das geschehen? Der wichtigste erste Schritt ist natürlich der Entschluss und eine innere Motivation, das Rauchen endgültig hinter sich zu lassen. Es gibt keinen roten Faden, wie ein Rauchstopp idealerweise funktioniert – im Groben können aber 3 Stationen genannt werden, die aber auch über Umwege und mit dem einen oder anderen Rückschritt von statten gehen können.

1) Rauchstopp vorbereiten: die wichtigste Phase im Prozess. Ist der Entschluss gereift, das Rauchverhalten zu überdenken, bereits einige Erkundigungen eingeholt, wie es funktionieren kann, kann es losgehen. Das Motiv des Rauchstopps ist dabei nicht unwesentlich. Der Prozess beginnt oft mit der Beobachtung des eigenen Rauchverhaltens. In welchen Situationen rauche ich? Wann rauche ich nicht? Bin ich der typische Stressraucher, rauche ich aus Langeweile, rauche ich am meisten in Gesellschaft oder wenn ich eine Pause brauche. In dieser Phase können auch erste Strategien ausprobiert werden, was man tun kann statt zu rauchen.

2) Rauchstopp umsetzen: Hier geht es darum, den ersten rauchfreien Tag zu planen. Hier wäre angeraten, den Rauchstopp konsequent durchzuziehen, reduzieren ist in den meisten Fällen nicht von Erfolg gekrönt. In dieser Phase sollte man sich Alternativen zur Zigarette überlegen und kritische Situationen zu meiden, zum Beispiel in Zusammenhang mit Alkohol, Fortgehen oder die Pause mit Rauchern zu verbringen. Typische Rauchutensilien sollen verschwinden, der typische Weg zum Zigarettenautomaten oder zur Trafik wortwörtlich „umgangen“ werden. Typische Alternativen wären zum Beispiel: in der Früh Tee statt Kaffee trinken, ein Rätsel lösen, im Auto Kaugummi kauen, bei Stress einen Stressball kneten etc. Nach dem Essen hilft oft ein scharfes Zuckerl, bei Langeweile können Nüsse geknabbert werden. Die angesprochenen Alternativen sind äußerst wichtig, man muss lernen, sich anders zu entspannen oder zu belohnen. Die Zigarette muss dieses Exklusivrecht verlieren. Körperliche Entzugserscheinungen sind recht einfach und schnell in den Griff zu bekommen, nach maximal 2-3 Wochen sind diese abgeklungen. Die größere Herausforderung ist die sogenannte psychische Abhängigkeit von der Zigarette, also eingeübte Rituale, Belohnungen und Assoziationen, die mit der Zigarette in Verbindung stehen. Das Gehirn hat gelernt, auf bestimmte Situationen die Zigarette als Retter in der Not zu interpretieren. Diese Verbindungen gehören gelöscht.

3) Rauchstopp aufrechterhalten: Natürlich ist es das Ziel, das Rauchen für immer und ewig aufzugeben. Wichtig ist hier, erste positive Auswirkungen sichtbar zu machen. Das geht zum Beispiel mit Erfolgstagebüchern, wo man alles notieren kann, was einem auffällt. Das kann ein bewusstes Durchatmen sein, ein besserer Geschmack oder das Gefühl, nicht mehr von etwas abhängig zu sein, das meinen Alltag dirigiert hat. Belohnungen sind auch sehr wichtig: Das Geld, das man früher für Zigaretten ausgegeben hat, in eine Sparbüchse geben und sich dafür etwas gönnen. Es ist auch bedeutsam, wichtige Vertrauenspersonen in seiner Umgebung einzuweihen und sich Unterstützung für dieses Vorhaben zu holen.

Eines ist wichtig: Auch wenn man wieder zur Zigarette greifen sollte, diese Situation sollte nicht gleich verteufelt werden. Auf das bereits Erreichte kann trotzdem aufgebaut werden, ein Vorfall kann auch Hinweis sein, auf diese konkrete Situation das nächste Mal besser zu achten. Oft braucht man mehrere Anläufe, dass es klappt. Das nächste Mal funktioniert es bestimmt!


Unter www.rauchfrei.at finden Sie weiterführende Informationen zum Thema „Rauchfrei werden“ und Unterstützungsangebote in ganz Österreich.





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rückengerechte Bewegung 


Gesundheitstipps

  1. Rauchstopp vorbereiten

    Wenn der Entschluss und eine innere Motivation das Rauchen hinter sich zu lassen vorhanden ist, beobachten Sie zunächst Ihr Rauchverhalten (In welchen Situationen rauche ich? z.B. Stress? Langeweile? Gesellschaft?). In dieser Phase können Sie erste Strategien ausprobieren, was man tun kann statt zu rauchen.

  2. Rauchstopp umsetzen

    Planen Sie den ersten rauchfreien Tag. Überlegen Sie sich Alternativen zur Zigarette (z.B. Kaugummi kauen, einen Stressball kneten, Nüsse knabbern) und meiden Sie kritische Situationen (zum Beispiel in Zusammenhang mit Alkohol, Fortgehen oder Pausengestaltung).


  3. Rauchstopp aufrechterhalten

    Machen Sie erste positive Auswirkungen sichtbar (z.B. Erfolgstagebuch führen, bewusstes Durchatmen, besserer Geschmack) und belohnen Sie sich (z.B. Geld, das man früher für Zigaretten ausgegeben hat, in eine Sparbüchse geben und sich dafür etwas gönnen). Verteufeln Sie einen Rückfall nicht, oft braucht man mehrere Anläufe, bis es klappt
Dezember 2019

Gestärkt durch die kalte Jahreszeit!


Wenn gegen Ende des Jahres die Temperaturen immer weiter sinken, die Tage kürzer werden und der Himmel oft grau bleibt, fühlen sich viele Menschen müde, niedergeschlagen, antriebslos und erschöpft. Die kalte und dunkle Jahreszeit drückt auf unsere Stimmung und bringt Melancholie mit sich.

Verantwortlich hierfür sind vor allem das fehlende Tageslicht und der Botenstoff Melatonin: An kurzen und dunklen Wintertagen trifft zu wenig Tageslicht auf die Netzhaut der Augen und die Zirbeldrüse, eine Drüse auf der Rückseite des Mittelhirns, reagiert darauf mit der verstärkten Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin. Dieses ist unter anderem auch für die Aufrechterhaltung des Schlaf-Wach-Rhythmus verantwortlich und bringt diesen bei übermäßiger Konzentration aus dem Gleichgewicht. Wir schlafen dadurch häufig länger, aber auch schlechter - und sind dann tagsüber müder als im Sommer.

Ein hoher Melatoninspiegel geht auch mit einem niedrigen Serotoninspiegel einher, da das „Glückshormon“ Serotonin für die Produktion von Melatonin umwandelt wird. Zudem produziert der Körper bei fehlendem Tageslicht weniger Vitamin D, was zu Konzentrationsschwäche und Ermattung führen kann.

All diese jahreszeitlichen Veränderungen beeinflussen das Verhalten und die Gefühlslage bei uns allen, jedoch reagieren gerade im Herbst und Winter einige Menschen mit wesentlich stärkeren Stimmungs- und Energieeinbrüchen:

Wenn also Symptome wie grundlose Niedergeschlagenheit und Antriebslosigkeit, Schlafstörungen, vermehrter Appetit und Konzentration- und Gedächtnisschwächen länger andauern oder intensiv und wiederholt saisonal im Herbst oder Winter auftreten, können dies Hinweise auf eine Winterdepression sein. Diese saisonal abhängige Depression (SAD) kann in unterschiedlich starker Ausprägung auftreten und unterscheidet sich von einer nicht saisonalen Depression im Wesentlichen durch vermehrten Appetit und Gewichtszunahme sowie erhöhtes Schlafbedürfnis.

Werden diese Symptome als belastend empfunden oder dauern länger als zwei Wochen am Stück an, sollte ein Arzt aufgesucht werden. So können auch vorsorglich Erkrankungen mit ähnlicher Symptomatik ausgeschlossen und geeignete Behandlungsformen empfohlen werden.

Es gibt aber auch vieles, was Sie selbst gegen die Antriebslosigkeit und Müdigkeit in der kalten Jahreszeit unternehmen können und sollten auch nicht vergessen: Genießen Sie auch die schönen Seiten der Winterzeit und halten Sie durch, denn der nächste Frühling kommt bestimmt!






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Gestärkt durch die kalte Jahreszeit 


Gesundheitstipps

  1. Holen Sie sich Licht

    Auch bei trübem Wetter sollten Sie sich mindestens 30 Minuten im Tageslicht aufhalten und ebenso in den Innenräumen für ausreichend helle Beleuchtung sorgen.

  2. Bewegen Sie sich

    Ob regelmäßiger Sport, der Spaziergang in der freien Natur oder das tägliche Treppensteigen - es gibt viele Möglichkeiten, sich auch im Winter zu bewegen. Das bringt den Kreislauf in Schwung und führt zur Ausschüttung stimmungsaufhellender Endorphine.


  3. Ernähren Sie sich ausgewogen

    Im Winter tendieren wir dazu, deftig und gehaltvoll zu essen, was unsere Müdigkeit nur noch weiter verstärkt. Daher sollte auf eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung mit frischem Obst und Gemüse geachtet werden.

  4. Schaffen Sie sich Glücksmomente

    Gerade in der dunklen, kalten Jahreszeit ist es wichtig, sich selbst seine eigenen Glücksmomente zu schaffen, egal ob beim Lesen eines Buches, einem Saunagang, dem Wellnessurlaub oder einem Treffen mit Freunden - es eignet sich alles, was guttut, um wieder Kraft für den Alltag zu schöpfen. 

November 2019

Rückengerechte Bewegung im Alter

Rückenschmerzen zählen mittlerweile zu den häufigsten Erkrankungen bei Erwachsenen. Schlechte Haltung, mangelnde Bewegung und jahrelange Fehl- oder Überbelastung des Rückens, führen zu einer Schädigung der Strukturen wie z.B. Bandscheiben, Knorpel und Bänder. In weiterer Folge entstehen dadurch Bewegungseinschränkungen und chronischen Rückenschmerzen.

Um Rückenschmerzen entgegenzuwirken sind grundlegende Informationen über Aufbau und Funktion der Wirbelsäule hilfreich:

Die Wirbelsäule besteht aus einer Kette von Wirbeln, die über Gelenke flexibel miteinander verbunden sind. Zwischen den Wirbelgelenken befinden sich die Bandscheiben, deren Aufgabe es ist, Belastungen, die auf die Wirbelsäule einwirken, auszugleichen. Die S-förmige Krümmung der Wirbelsäule trägt zur Balance des aufgerichteten Körpers bei und sorgt somit zusätzlich für das Abfedern des Gewichts.

Wirbelsäule und Gelenke sind von Bändern und Muskeln umgeben. Eine gut trainierte Muskulatur bringt ausreichende Stabilität der Gelenke, verhindert Fehlbelastungen und beugt Abnützungen vor.

Mit zunehmendem Alter verringert sich der Flüssigkeitsgehalt im Körper. Damit Bandscheiben und Knorpel dennoch ausreichend versorgt werden, ist eine regelmäßige adäquate Aktivität notwendig. Durch Bewegung - d.h. angemessene Be- und Entlastung der Strukturen - gelangen wichtige Nährstoffe über die Gelenksflüssigkeit in das Gelenk. Damit werden Knorpel und Bandscheiben ausreichend versorgt und bleiben belastbar.

Bereits einfache Alltagsaktivitäten richtig ausgeführt kräftigen die Rumpfmuskulatur und tragen so zu mehr Bewegungsfreude bei.




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rückengerechte Bewegung 


Gesundheitstipps

  1. Heben und Tragen

    Achten Sie beim Bücken, Heben und Tragen von Gegenständen auf die Aktivierung Ihrer Bauch- und Rückenmuskulatur!

  2. Körpernähe

    Gegenstände immer körpernah halten!

  3. Gleichmäßige Belastung

    Lasten gleichmäßig auf beiden Seiten verteilen!

  4. Richtiges Bücken

    Achtung beim Bücken: Mit geradem Rücken in die Knie gehen bzw. Halbkniestand; zur Entlastung der Kniegelenke event. abstützen!
Oktober 2019

Die Grippeimpfung und was Sie dazu wissen sollten!


Jeden Herbst lebt die Diskussion über den Sinn der  Grippeschutzimpfung erneut  auf! 
Wir möchten Ihnen dazu einige Fakten liefern:

Die echte Grippe ist eine schwere, oft lebensbedrohende Infektionskrankheit, die durch Tröpfcheninfektion (Husten oder Niesen) übertragen wird. Als einzige wirkliche Vorbeugung gilt die Grippeschutzimpfung.

Bekanntlich  sind Grippeviren Meister der Anpassung und Verwandlung. Deswegen ist schwer vorhersehbar, welche Viren im kommenden Winter vorherrschen werden und wie sie durch die Schutzimpfung abgedeckt sind. Zweifler sehen deswegen in der Impfung eine unnötige Belastung des Körpers, die man sich nicht antun sollte. 


  • Doch gibt es auch wichtige Argumente für die Gruppeschutzimpfung!


Die Grippeschutzimpfung gilt als einzige wirkliche Vorbeugung und wird für Personen ab dem 60. Lebensjahrjährlich empfohlen.

Das Immunsystem kann im Laufe des Lebens zunehmend an Kraft verlieren, weswegen Senioren anfälliger für virale Erkrankungen sein können. Besonders wichtig ist die Schutzimpfung, wenn das Immunsystem bereits durch andere Erkrankungen belastet ist. 

Die beste Zeit für die Grippeimpfung beginnt Ende Oktober, kann aber auch zu jedem späteren Zeitpunkt durchgeführt werden.

Die Schutzwirkung beginnt ungefähr 2 Wochen nach der Impfung und hält für eine Saison an. Sie schützt jedoch nicht vor Erkältungen und grippalen Infekten.

Sollten Geimpfte trotz Impfung erkranken... 

  • verläuft die Erkrankung zumeist milder und kürze
  • geht von diesen Menschen ein geringeres Ansteckungsrisiko aus als von Nicht-Geimpften
  • erleiden sie deutlich weniger grippebedingte Komplikationen 
  • benötigen sie seltener einen Krankenhausaufenthalt 

Kurz zusammengefasst:
Die Grippeschutzimpfung kann potentiell vor der Grippe schützen. Die Schutzwirkung variiert allerdings von Jahr zu Jahr stark. Gesamt gesehen sind Geimpfte gegenüber den Nicht-Geimpften auf alle Fälle im Vorteil.

Soweit die Fakten!  Machen Sie sich ein Bild -  die Entscheidung liegt bei Ihnen!


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  Grippeimpfschutz


Gesundheitstipps


Richtiges HÄNDEWASCHEN schützt vor Infektionen

  1. Laut der  Weltgesundheitsorganisation WHO können bis zu 80 Prozent aller Infektionen vermieden werden, wenn sich die Menschen häufig und vor allem richtig die Hände waschen.

  2. Das „richtige“ Händewaschen beginnt schon bei der Waschdauer: Eine richtige Handwäsche sollte 20 bis 30 Sekunden dauern, auch wenn die Hände nicht sichtbar verschmutzt sind.

    Das klingt kurz, ist aber – versuchen Sie es – ganz schön lang!

  3. Seifen Sie die Handinnenflächen, den Handrücken, die Fingerzwischenräume und die Fingernägel gründlich ein und reiben Sie die Finger beider Hände aneinander. Unter fließenden Wasser gut abspülen, danach gründlich abtrocknen und am Schluss eine Pflegecreme auftragen. So sind Sie gut versorgt!

September 2019

Die Kraft der Minipause


Bis zu 60.000 Gedanken gehen uns täglich durch den Kopf. Da ist es oft schwer, gelassen zu bleiben. Zu viele Termine, Stress  und Sorgen machen uns zeitweise zu schaffen.

Zusätzlich ist Schlafmangel einer der schlimmsten Stressbeschleuniger. Stresshormone können den Blutdruck erhöhen und haben ungünstige Auswirkungen auf den Stoffwechsel.

Lassen wir dem Stress freie Hand, zerrt er an unseren Nerven und plündert Vitamin- und Mineralstoffreserven. Moderate Bewegung ist  ideal zum Stressabbau und erhöht das körperliche und seelische Wohlbefinden. Pausen lassen uns regenerieren und Dinge gelassener sehen!

Bereits 2 Minuten bewusstes Atmen haben einen positiven Einfluss auf den ganzen Körper und bringen Entspannung!

Babies atmen perfekt! Gleichmäßig  dehnt sich erst der Bauch, dann die Seiten, dann der Brustkorb. Sauerstoff kann in jeden Winkel ihres  Körpers strömen. Versuchen Sie es auch!




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  Frau in Yogaübung


Gesundheitstipps


Für eine Minipause ist immer Zeit 

  1. Nehmen Sie sich 2 Minuten Zeit!
  2. Setzen Sie sich aufrecht hin, Fußsohlen auf den Boden, Hände auf die Oberschenkel,
  3. langsam einatmen und dabei bis 4 zählen,
  4. langsam ausatmen und dabei bis 6 zählen,
  5. denken Sie an eine sanfte Wellenbewegung,
  6. wichtig - der Bauch wölbt sich bei der Einatmung wie ein Luftballon nach vorne.

Atmen Sie 2 Minuten lang bewusst in diesem Rhythmus und versuchen Sie  den Unterschied zu spüren!

August 2019

Trinken

Was tut man, wenn man durstig ist? Einfache Antwort: etwas trinken. Was aber, wenn der Körper Wasser braucht, ohne das zu signalisieren? Das ist bei vielen älteren Menschen der Fall. Denn gerade bei Seniorinnen und Senioren lässt das Durstgefühl nach.

Mundtrockenheit, trockene Schleimhäute oder schlaffe Haut sind Anzeichen einer unzureichenden Flüssigkeitszufuhr. Aber auch  Verstopfung,  Müdigkeit und Schwindel können Folgen von Austrocknung sein. Die  Gewohnheit wenig zu trinken und die Angst vor nächtlichen Toilettengängen können wichtige Trinkhemmnisse sein.

In der zweiten Lebenshälfte sinkt zwar der Energiebedarf des Körpers, der Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen bleibt aber gleich. Achten Sie deswegen auf einen ausgewogenen Speiseplan und eine ausreichende Zufuhr von Flüssigkeit. Trinken Sie 1,5 -  2 Liter pro Tag - am besten Wasser, ungesüßten Tee oder verdünnte Fruchtsäfte. Ein sichtbar bereitstehender Krug erinnert Sie daran!

 



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Wasser 


Gesundheitstipps

  1. Wasser bereitstellen

    In der Früh einen Krug mit 1,5 Liter Wasser oder Tee gut sichtbar in der Wohnung aufstellen.


  2. Regelmäßig trinken

    Trinken Sie zu jeder Mahlzeit ein bis zwei Gläser!

  3. Getränke variieren

    Variieren Sie zwischen den Getränken – kühler Kräutertee im Sommer erfrischt, eine Zitronenlimo bringt zusätzliche Vitamine!
Juli 2019

Kommen Sie kühl durch den Sommer

Wenn wir an heißen Sommertagen im kühlen Nass der Bäder und Seen Abkühlung suchen, ist auch die richtige Kühlung von innen wichtig.

Der Körper eines Erwachsenen besteht zu etwa 60% aus Wasser und die wollen konstant erhalten bleiben. Bereits kleine Verluste an Flüssigkeit wirken sich enorm auf das Wohlbefinden aus. Trinken – bereits von der Früh weg - ist daher oberstes Gebot. Als Durstlöscher an heißen Sommertagen eignen sich am besten Leitungs- oder Mineralwasser, sehr stark verdünnte Fruchtsäfte (1:3), aufgespritzte Fruchtmolke oder kalte Kräuter- und Früchtetees. Tanken Sie bereits beim Frühstück zum allmorgendlichen Kaffee ein großes Glas Wasser. Über den Tag verteilt summiert sich die Menge dann im Idealfall auf mindestens 2 Liter.


Mit diesem Rezept bewahren Sie im Hochsommer einen kühlen Kopf

3 Scheiben geschälten Ingwer und 2 EL Zucker
in 1/4 Liter Wasser aufkochen und 10 Minuten ziehen lassen. 
Ingwer entfernen und Wasser auskühlen lassen.
Mit 2 Liter eiskaltem Wasser und dem Saft von 4 Limetten auffüllen,
Minzblätter grob gehackt und Eiswürfel nach Geschmack untermischen.


In diesem Sinne: Genießen Sie den Sommer!


HINWEIS:

Im Herbst 2019 finden zwei Ernährungscamps mit dem Titel "Genussvoll durch die Lebensmitte" statt.

Zielgruppe: aktive UnternehmerInnen ab 45+, mit einer aufrechten Krankenversicherung nach dem GSVG.

Denn gerade ab Mitte 40 lohnt es sich ganz besonders, einen gesunden Lebensstil zu pflegen. Wer neben regelmäßiger Bewegung auf eine gesunderhaltende Ernährungsweise achtet, kann vielen Zivilisationskrankheiten frühzeitig vorbeugen. 

Im Camp werden viele praktische Tipps gegeben wie man die Theorie im Essalltag umsetzt. Alle Informationen finden Sie unten beim Link Ernährungscamps-Terminen oder gleich direkt unter www.svagw.at/besseressencamp!

Ernährungscamps-Termine

 



Wasser mit Zitrone 


Gesundheitstipps

  1. Salat statt Schnitzel

    Nutzen Sie jetzt das tolle Angebot an herrlichen Salatzutaten und seien Sie in der Zusammenstellung kreativ. Melonenstücke, Erdbeeren oder Pfirsiche geben Ihrem bunten Salat das gewisse Extra und erfrischen zusätzlich. Ein fruchtiger Balsamessig oder ein Löffel Senf bringt Abwechslung in die Marinade. Mit ein paar Feta-Stücken oder Avocadoscheiben garniert, wird der Salat gleich mal zur sättigenden Hauptspeise, die den Magen und die Taille nicht unnötig belastet.

  2. Hände weg von Zuckerbomben und Alkohol

    Pure Fruchtnektare, gezuckerte Eistees, diverse Limonaden, Colagetränke sowie unverdünnte Obstsäfte sind als Durstlöscher wegen des hohen Zuckergehaltes tabu. Genauso natürlich Bier, Aperol oder Wein. Beim Wein gilt das gleiche wie beim Fruchtsaft: Bitte sehr stark mit kühlem Soda aufspritzen und erst abends ein Glas davon.
  3. Eis essen ohne Reue

    Wenn die Sonne erbarmungslos herabglüht, steigt der Gusto auf ein Eis. Doch wer die Wahl hat, hat die Qual. Fruchteis schont das Kalorienkonto im Vergleich zu Schoko, Nuss und allen Cremeeis-Sorten generell immer. Klettert das Thermometer sogar über 33 Grad, füllt man am besten Sorbets ins Stanitzel. Dieses erfrischt aufgrund des hohen Wasseranteils am besten und schont die Bikinifigur mit rund der Hälfte Cremeeis-Kalorien. Als schlanke Alternative zum Eis sorgt selbst gemachtes Frozen Yoghurt – Rezepte gibt es wie Sand am Meer – für Abkühlung.
Juni 2019

Gesundheitsorientiertes Krafttraining

Gesundheitsorientierte Bewegung umfasst, um der Ganzheitlichkeit Rechnung zu tragen, im Idealfall die Komponenten der Ausdauer, Kraft, Koordination und Beweglichkeit. Vor allem das Krafttraining bietet eine Vielzahl an positiven Faktoren für den menschlichen Organismus.

Bei vormals inaktiven, weitestgehend untrainierten Personen ist der Leistungszuwachs durch das Kraftraining zunächst sehr hoch. So können verschiedenste wissenschaftliche Studien in den ersten sechs Monaten eine durchschnittliche Leistungssteigerung von 25 bis 30% nachweisen. Entscheidend für die Sicherung der Nachhaltigkeit erweist sich das sogenannte Prinzip der wirksamen Belastung, wonach mittels des entsprechenden Reizes optimale Anpassungen erzielt werden können. So würde ein zu geringer Reiz keinerlei Wirkung hervorrufen – eine seinem Leistungszustand zu intensive Belastung führt jedoch zwangsläufig zu Funktionsschädigungen.

Um das gesundheitsorientierte Krafttraining planen und in die Realität umsetzen zu können, bedarf es neben grundlegender anatomischer Vorkenntnisse vor allem konkreter Vorgaben hinsichtlich Übungsauswahl, Häufigkeit, Intensität, Wiederholungszahl sowie Serienpause. Im Sinne des Gesundheitssports ist dem Kraftausdauer-Training, welches durch eine geringere Intensität (~30 bis 50 % der Maximalkraft) und einer hohen Wiederholungszahl (> 20) gekennzeichnet ist, der Vorzug zu geben.




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Gesundheitstipps

  1. Ganzheitliches Konzept

    Ausdauer, Kraft, Koordination und Beweglichkeit


  2. Regelmäßiges Training


Mai 2019

Herzgesundes Essen: Mediterrane Ernährung

Nach aktuellem Stand der Wissenschaft gilt eine an den Prinzipien der mediterranen Kost orientierte Ernährung als die Ernährungsform mit nachweislich günstiger Wirkung, um Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen.

Die mediterrane Ernährung oder auch Mittelmeerkost genannt, basiert auf einem hohen Anteil an vegetarischen Nahrungsbestandteilen. Frisches Obst, Gemüse, Salate, Nüsse, Samen und Hülsenfrüchte sind die Grundlage dieser Ernährungsform und sorgen für eine hohe Zufuhr an Ballaststoffen, sekundären Pflanzenstoffen und Antioxidantien.

Komplexe Kohlenhydrate aus Brot, Nudeln, Reis, Polenta und Getreide sind das zweite wichtige Standbein. 

Fett wird hauptsächlich in Form von pflanzlichen Ölen und Nüssen aufgenommen, wobei Olivenöl der Hauptfettlieferant ist. Milchprodukte kommen nur, genauso wie Eier und Geflügel, mäßig zum Einsatz. Selten auf dem Speiseplan der Mittelmeerkost stehen rotes Fleisch und Zucker, der überwiegend in Form von Honig oder getrockneten Früchten aufgenommen wird. Die meisten Lebensmittel sind regional, werden frisch zubereitet und weisen einen nur geringen Verarbeitungsgrad auf. 


Die wichtigsten Grundsätze der mediterranen Ernährung: 

  • Hohe Aufnahme einfach ungesättigter Fettsäuren in Form von kaltgepressten Ölen, wie zum Beispiel Olivenöl, Rapsöl, Leinöl, Hanföl und Nussöl. Essen Sie täglich zwei bis drei Esslöffel Öl!
  • Hohe Zufuhr an Omega-3-Fettsäuren aus pflanzlicher Nahrung und Fischen. Versuchen Sie zwei- bis dreimal wöchentlich eine Fischmahlzeit zu essen!
  • Hoher Anteil pflanzlicher Lebensmittel in roher oder gering verarbeiteter Form. Täglich fünfmal Gemüse und Obst!
  • Mehrmals pro Woche Hülsenfrüchte wie Bohnen, Erbsen und Linsen!
  • Essen Sie täglich Brot, Nudeln, Reis, Polenta, Getreide oder Kartoffeln - möglichst in der Vollkorn-Variante!
  • Reichlicher Einsatz von frischen und getrockneten Kräutern, wie Petersilie, Basilikum, Thymian, Rosmarin, Knoblauch, Zwiebel oder Kresse!
  • Essen Sie geringe Mengen an Lebensmitteln, die einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren enthalten - keine Wurst, wenig Eier, wöchentlich ein- bis zweimal Fleisch oder Geflügel und wenig Butter!
  • Mäßiger Verzehr von Milch- und Milchprodukten - vorwiegend in fettarmer Variante: Täglich ca. ¼ Liter Milchprodukt und ein kleines Stück Käse!
  • Moderater Alkoholkonsum zu den Hauptmahlzeiten!Regionale Lebensmittel - frisch zubereitet mit geringem Verarbeitungsgrad!



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 Pliven


Gesundheitstipps

  1. Hoher Anteil an vegetarischen Nahrungsbestandteilen

    Frischer Obst, Gemüse, Salate, Nüsse, Samen etc.


  2. Tierische Produkte

    Wenig Fleisch, mehr Fisch.

April 2019

Allgemeine Bewegungsempfehlungen

„Sie müssen sich mehr bewegen – betreiben Sie Sport!“ Diese oder ähnliche Ratschläge, so einfach und klar formuliert sie auch sein mögen, sind in den meisten Fällen gut gemeint und in ihrer Absicht auch durchaus nachvollziehbar. Sie stellen jedoch die jeweiligen Empfänger, welche oft nur wenig bis gar keine Erfahrungen in diesem Bereich gemacht haben, vor grundlegende Probleme. Die relevanten Fragen nach dem „Wie“, „Wieviel“ und vor allem dem „Was“ werden sehr oft nicht beantwortet.

Vollends können diese selbstverständlich auch an dieser Stelle nicht thematisiert werden – eine Darstellung der wesentlichen Empfehlungen gibt jedoch einen wichtigen Anhaltspunkt, wieviel Bewegung ein gesundheitswirksames Optimum darstellt: Gemäß den österreichischen Empfehlungen für gesundheitswirksame Bewegung aus dem Jahr 2010 sollten Erwachsene mindestens 150 Minuten pro Woche Bewegung mit mittlerer Intensität oder 75 Minuten pro Woche mit hoher Intensität durchführen, um die Gesundheit langfristig zu fördern und aufrecht zu erhalten. Dazu sollten zwei Mal pro Woche muskelkräftigende Übungen durchgeführt werden.

Im Allgemeinen ist zu empfehlen, anfänglich der Erhöhung des Umfanges der Steigerung der Intensität den Vorrang zu geben, um so kontinuierlich das beschriebene Optimum zu erreichen. Auch die Häufigkeit spielt eine entscheidende Rolle, um die allgemeinen Empfehlungen zu erfüllen. Kurzum erweisen sich mehrere kürzere Bewegungseinheiten, die zumindest jedoch zehn Minuten überschreiten sollten, über die Woche verteilt, als nachhaltiger und zielführender.

Egal welche Form der sportlichen Aktivität Sie wählen, eine ärztliche Untersuchung oder sportmedizinische Abklärung für eventuelle Kontraindikationen sollte dem Beginn der Aktivität unbedingt vorgeschalten sein.




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Gesundheitstipps

  1. Ärztliche Untersuchung

    Wenn Sie bisher keinen Sport betrieben haben, ist eine ärztliche Untersuchung sinnvoll.


  2. Regelmäßige Bewegung

    Wer rastet, der rostet. Regelmäßige Bewegung trägt entscheidend zu Selbständigkeit und Lebensqualität bei. Dabei sollte man auf Ausdauer- und Krafttraining in Kombination achten

März 2019

Bewegung bringt uns zum Lächeln

Regelmäßige körperliche Bewegung zählt neben einer ausgewogenen Ernährung und dem Nichtrauchen zu den wichtigsten Lebensstilfaktoren zur Erhaltung und Förderung der Gesundheit. Die nachfolgenden Empfehlungen¹ für Erwachsene bezüglich gesundheitswirksamer Bewegung werden allerdings nur von einem Viertel der Bevölkerung (von mehr Männern als Frauen)² erreicht:

  • Wöchentlich mindestens 150 Minuten mäßig intensive körperliche Bewegung (die Atmung ist beschleunigt, während der Bewegung kann aber noch gesprochen werden) und
  • zusätzlich muskelkräftigende Übungen (mit eigenem Körpergewicht oder Hilfsmitteln wie z.B. Therabänder) an mindestens zwei Tagen pro Woche.

Sport ist in jedem Alter gesund und es ist nie zu spät, um damit anzufangen. Dabei geht es nicht um Top-Leistungen, sondern um Gesundheit und Lebensqualität. Die Bewegungsmöglichkeiten in Österreich sind sehr vielseitig. Allein schon die Natur- und Bergwelt bietet vom Wandern, übers Biken bis hin zum Schifahren ein breites Bewegungsspektrum. Zudem werden flächendeckend über Sportvereine, Sportdachverbände, Fitnessstudios und dergleichen verschiedenste Bewegungsangebote offeriert. Diese bringen einerseits den Vorteil der Regelmäßigkeit und andererseits ist man in der Gruppe oft motivierter, das gemeinsame Training macht mehr Spaß.

 

Egal welchen Sport man wo betreibt, die Freude an der Bewegung sollte dabei im Vordergrund stehen. Jede Minute Bewegung ist besser als keine Minute! Deshalb ist es auch wichtig, so viel Bewegung wie möglich im Alltag einzubauen: Statt dem Lift die Treppen benutzen, zu Fuß zum Einkaufen gehen, mal eine Station früher aus dem Bus zu steigen. In Summe erreicht man hiermit schon ein gewisses Grundmaß an Bewegung. Es geht darum den ersten Schritt zu machen. Schon bald wird man feststellen, dass man ausgeglichener und fitter ist. Und das ist in jedem Fall ein Grund zum Lächeln!

 

Quellenverzeichnis:

 

¹Titze, S.; Ring-Dimitriou, S.; Schober, P.H.; Halbwachs, C.; Samitz, G.; Miko, H.C.; Lercher, P.; Stein, K.V.; Gäbler, C.; Bauer, R.; Gollner, E.; Windhaber, J.; Bachl, N.; Dorner, T.E.; Health, Arbeitsgruppe Körperliche Aktivität/Bewegung/Sport der Österreichsichen Gesellschaft für Public (2010): Österreichische Empfehlungen für gesundheitswirksame Bewegung, Wien

 

²Österreichischer Gesundheitheitsbericht 2016: Griebler, Robert; Winkler, Petra; Gaiswinkler, Sylvia; Delcour, Jennifer; Juraszovich, Brigitte; Nowotny, Monika; Pochobradsky, Elisabeth; Schleicher, Barbara; Schmutterer, Irene; (2017): Berichtszeitraum 2005–2014/2015. Wien, Bundesministerium für Gesundheit und Frauen



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lächeln durch Bewegung 


Gesundheitstipps

  1. Treppen statt Lift benützen

    Wer Treppen statt dem Lift nützt, bringt ganz einfach mehr Bewegung in den Alltag.


  2. zu Fuß zum Einkaufen gehen

    Im Alltag kann man Vieles, wie zum Beispiel Einkaufen, zu Fuß erledigen.

  3. eine Station früher vom Bus aussteigen

    Mehr Bewegung kann durch das Zurücklegen von Strecken zu Fuß in den Alltag integriert werden. Man kann beispielsweise eine Station vom Bus früher aussteigen.

Februar 2019

Mann: Steh auf für deine Gesundheit!


In Summe pflegen Männer einen ungesünderen Lebensstil als Frauen: Sie trinken mehr Alkohol, rauchen häufiger und ernähren sich weniger ausgewogen.
Der Preis dafür ist nicht gleich spürbar und muss oft erst in den späteren Lebensjahren bezahlt werden. Männer sterben laut Statistik früher als Frauen und erkranken häufiger an vermeidbaren, lebensstilabhängigen Krankheiten wie Krebs, Unfällen und Verletzungen. Erwachsene Männer, vor allem im fortgeschrittenen Alter, brauchen häufiger den Anstoß durch die Partnerin, um mehr auf ihre Gesundheit zu achten, zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen oder bei Beschwerden den Arzt aufzusuchen.
Eine gute Möglichkeit, mehr für die eigene Gesundheit zu tun, ist der Besuch einer jährlichen Gesundheitsvorsorgeuntersuchung beim Hausarzt. Gerade Männer könnten davon profitieren, im Rahmen dieser Vorsorgeuntersuchung Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen. Zu den häufigsten männerspezifischen Erkrankungen zählen vor allem Hoden- und Prostatakrebs. Zur Vorbeugung und Früherkennung häufiger Krebserkrankungen des Mannes gehören ab 50 bei der Gesundheitsvorsorgeuntersuchung die Darmspiegelung und die Bestimmung des PSA-Wertes ebenfalls zur Routine.




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  Männer mit Zeitung


Gesundheitstipps

  1. Vorsorgeuntersuchung

    Jährlich den gratis Gesundheitscheck in Form einer Vorsorgeuntersuchung einplanen und vereinbaren.


  2. Verantwortung wahrnehmen

    Es ist wichtig und notwendig  Angst abzulegen und den Besuch beim Arzt wahrzunehmen um mögliche Erkrankungen vorzubeugen.

Januar 2019

Einnahme von mehreren Medikamenten

Die gleichzeitige Einnahme von mehr als 5 Medikamenten wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit dem Begriff Polypharmazie definiert.

Häufig sind es chronisch kranke oder ältere Menschen, die aufgrund unterschiedlicher Erkrankungen mehrere Medikamente gleichzeitig erhalten.  

Ihr Arzt oder Ihre Ärztin handelt dabei immer nach bestem Wissen und Gewissen und orientiert sich an den neuesten Therapieempfehlungen. Leider kommt es vor, dass Nahrungsergänzungsmittel oder Medikamente, die z.B. rezeptfrei in Apotheken bezogen werden oder aber auch Therapieempfehlungen von fachärztlichen Ordinationen nicht in Ihrem Therapieplan aufscheinen. Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin fehlen daher unter Umständen wichtige Informationen zu Ihrer aktuellen medikamentösen Therapie.

In seltenen Fällen kann die gleichzeitige Einnahme mehrerer Medikamente problematisch werden und sogenannte Wechselwirkungen, das heißt – die Medikamente vertragen sich untereinander schlecht oder gar nicht – verursachen. Es kann vorkommen, dass bei langjährig laufenden Therapien übersehen wird, dass das betreffende Medikament aufgrund neuer Umstände (z.B. höheres Lebensalter, neue Begleiterkrankungen) vielleicht besser wieder abgesetzt werden sollte.




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  Medikamente


Gesundheitstipps

  1. Hausarzt informieren

    Sollten Sie also von einem Krankenhaus, einem niedergelassen Facharzt ein zusätzliches Medikament verordnet bekommen, so sollte Sie Ihren behandelnden Hausarzt darüber informieren. 


  2. Medikamentenliste

    Das Führen einer Medikamentenliste, mit Angabe der Dosierung ist empfehlenswert. Diese  kann dann in gewissen Abständen mit dem behandelnden Arzt besprochen werden und etwaige Änderungen vorgenommen werden.